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Metall-Arbeitgeber lehnen schärfere Homeoffice-Regeln ab

19.01.2021 - Die Metall-Arbeitgeber im Norden lehnen eine weitere Verschärfung der Homeoffice-Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab. Auch eine FFP2-Maskenpflicht in Betrieben der Branche sei überzogen, sagte Nordmetall-Hauptgeschäftsführer Nico Fickinger am Dienstag. «In den Betrieben der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie gibt es so gut wie keine nachgewiesenen Ansteckungen. Und im ganzen Norden sinken die Inzidenzwerte.» Der Wirtschaft dürfe in ohnehin schweren Zeiten kein weiterer Schaden entstehen. «Die norddeutsche Industrie kann sich keinen zweiten Lockdown leisten.»

  • Eine Frau arbeitet im Homeoffice. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau arbeitet im Homeoffice. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Trotz niedriger Infektionszahlen Mitarbeiter, bei denen dies theoretisch möglich wäre, ins Homeoffice zu schicken - wie es derzeit von Bund- und Ländern diskutiert wird, wäre «eine völlig unverhältnismäßige Maßnahme», warnte Fickinger. Gleiches gelte für eine FFP2-Maskenpflicht in den Betrieben. «Unsere Werkshallen sind keine Hotspots.»

Insgesamt dränge sich der Eindruck auf, dass die Politik «angesichts des mangelhaften Schutzes von Alten- und Pflegeheimen, der ungelösten Probleme in Schulen und dem ÖPNV sowie der überforderten Gesundheitsbehörden ein Ablenkungsmanöver» vollführe. «Statt unsere Betriebe, in denen die bewährten Arbeitsschutzmaßnahmen greifen und die Hygienestandards eingehalten werden, noch stärker zu belasten, sollte die Politik lieber ihre eigenen Hausaufgaben machen», forderte der Hauptgeschäftsführer.

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