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Ministerium: Auswirkung von Sprengungen im Meer klein halten

28.10.2020 - Das Verteidigungsministerium hat mit Blick auf die Gefährdung von Schweinswalen zugesichert, die Umwelt bei Sprengungen im Meer möglichst wenig in Mitleidenschaft zu ziehen. «Die Auswirkungen der nötigen, unvermeidbaren Sprengungen auf die Umwelt sollen möglichst gering gehalten werden», sagte ein Sprecher am Mittwoch in Berlin. Man habe bereits sogenannte Seal Scarer angeschafft - das sind Geräte, die über akustische Signale Tiere von bestimmten Orten fernhalten sollen.

  • Ein kurz auftauchender Schweinswal. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein kurz auftauchender Schweinswal. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hintergrund sind Sprengungen von 42 britischen Seeminen aus dem Zweiten Weltkrieg im Naturschutzgebiet Fehmarnbelt in der Ostsee im August 2019. Kurz darauf waren mehr tote Schweinswale als üblich an der Küste Schleswig-Holsteins gefunden worden. Ein Drittel der 24 untersuchten Tiere wies Verletzungen der Hörorgane auf, die durch «extrem laute Impulsschallereignisse - wie Sprengungen» hervorgerufen werden, wie der Sprecher erklärte.

Ein Gutachten des Bundesamts für Naturschutz, das vergangene Woche veröffentlicht worden war, hatte ergeben, dass die Schweinswale durch die Druckwellen der Sprengungen einer hohen Verletzungsgefahr ausgesetzt waren.

Eine Arbeitsgruppe der Ministerien, an der auch die Küstenländer beteiligt sind, soll nun für einen besseren Schutz sorgen. In Frage kommen etwa Einschränkungen für die Zeit, in der gesprengt werden darf, aber auch technische Lösungen, die die Ausbreitung des Impulsschalls bremsen.

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