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S-Bahn-Station Elbbrücken geht mit Verspätung an den Start

12.12.2019 - Bei der S-Bahn läuft es nicht rund: Nicht nur, dass Züge verspätet sind. Auch eine neue Haltestelle hat mehr Zeit benötigt als geplant. Nun wird sie freigeben - und soll möglichst etwas Entlastung für den überstrapazierten Verkehrsknoten Hauptbahnhof bringen.

  • Ein Zug der S-Bahn fährt durch die Station Elbbrücken während letzte Arbeiten erledigt werden. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Zug der S-Bahn fährt durch die Station Elbbrücken während letzte Arbeiten erledigt werden. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Mit einjähriger Verspätung hält die S-Bahn erstmals an der Hamburger Station Elbbrücken. Die Haltestelle der Linie S3/S31, die zwischen den Stationen Hammerbrook und Veddel direkt an der Elbe liegt, soll am Samstag (12.00) symbolisch freigegeben werden. Tags darauf, vom Fahrplanwechsel an, halten die Züge dort dann regelmäßig. Die S3 verkehrt via Hamburg zwischen Stade (Niedersachsen) und Pinneberg (Schleswig-Holstein).

An einer Sonderfahrt zur Station nimmt am Samstag DB-Konzernvorstand Ronald Pofalla teil; die Deutsche Bahn betreibt die S-Bahn mit ihren sechs Linien und 147 Kilometern Schienennetz. Auch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, sind mit an Bord.

Ursprünglich sollte die S-Bahn-Station vor einem Jahr zusammen mit der gleichnamigen U-Bahn-Haltestelle der Linie 4 in Betrieb gehen. Das klappte wegen Schwierigkeiten mit dem Baugrund jedoch nicht, die Bauarbeiten verzögerten sich. Von der U-Bahn führt eine 65 Meter lange Fußgängerbrücke («Skywalk») zur S-Bahnstation mit ebenfalls markant-geschwungener Dachkonstruktion. Hier können Pendler aus dem Süden mit Ziel Hafencity oder Jungfernstieg bereits umsteigen, was den Hamburger Hauptbahnhof entlasten würde.

Der gesamte Neubau war von dem renommierten Hamburger Architektenbüro Gerkan, Marg und Partner entworfen worden. Die Kosten für die S-Bahn waren von ursprünglich geplanten 43 Millionen Euro durch die Baugrundprobleme auf 70 Millionen Euro gestiegen. Die Finanzierung erfolge aus Regionalisierungsmitteln des Bundes, teilte eine Bahn-Sprecherin mit.

Die Hamburger Hochbahn als Betreiber der U-Bahn erwartete nach früheren Angaben, dass bis zu 18 000 Fahrgäste täglich den Umsteigeknoten am östlichen Rand der Hafencity nutzen werden. Von dort aus sollen mindestens 14 000 Arbeitsplätze und 2400 neue Wohnungen nach deren Fertigstellung zu Fuß erreichbar sein.

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