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Modernisierungsprojekt der Barkassen-Schifffahrt gestartet

12.08.2020 - In Hamburg ist ein Projekt zur Modernisierung der traditionellen Barkassen-Schifffahrt gestartet. Bei dem Pilotprojekt wird die historische Barkasse «Heike» aus dem Jahr 1929 unter anderem mit einer hydraulisch absenkbaren Führerkabine ausgestattet, wie der Senat am Mittwoch mitteilte. Auf diese Weise könne der Kapitän beim Unterfahren einer Brücke die Führerkabine absenken und habe mit geöffneter Metallluke weiterhin freie Sicht.

  • Andreas Dressel (SPD), Finanzsenator von Hamburg, spricht. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Andreas Dressel (SPD), Finanzsenator von Hamburg, spricht. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Rahmen der Kaimauersanierung in Hamburgs historischer Speicherstadt war im vergangenen Jahr ein Ausgleich für die Barkassen-Schifffahrt gefunden worden. In einem auf zehn Jahre angelegten Förderprogramm können Barkasseneigner Zuschüsse von bis zu 60 000 Euro je Schiff für Umbaumaßnahmen beantragen.

Weil die alten Kaimauern für ihre weitere Standfestigkeit saniert werden, müssen Fleetsohlen angehoben werden, was wiederum die Durchfahrtshöhe unter den Brücken bei Hochwasser verringert. Dadurch wird für die Barkassen-Führer die Zeit reduziert, in der sie durch die Fleete fahren können.

«Hamburg ist ohne die Barkassen nicht denkbar», sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD)am Mittwoch bei der Vorstellung des Projekts im Stadtteil Finkenwerder. Das Projekt sei ein wichtiges Bekenntnis zu einem identitätsstiftenden Teil der Hamburger Tourismuswirtschaft. Gleichzeitig fügte er jedoch hinzu: «Wir wissen, dass nicht alle Probleme mit den Veränderungen der Häuschen gelöst sind.»

Die Kaimauern der Speicherstadt (2,6 Kilometer) und des Zollkanals (1,6 Kilometer) sollen für rund 190 Millionen Euro von 2020 bis 2024 saniert werden. Ziel ist, ihre Standfestigkeit für die nächsten 50 bis 80 Jahre zu sichern. Die Speicherstadt wurde zwischen 1885 und 1927 auf tausenden Holzpfählen gegründet. Die wesentlichen Bauabschnitte sollen von Mitte 2020 an in Angriff genommen werden.

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