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Nach Bombendrohung: Rendsburger Rathaus wieder geöffnet

26.03.2019 - Rendsburg (dpa/lno) - Das Rathaus der Stadt Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist am Dienstagvormittag wegen einer Bombendrohung evakuiert und durchsucht worden. Verdächtige Gegenstände seien nicht gefunden worden, teilte die Polizei mit. Den Angaben zufolge ging die Drohung in der Nacht per E-Mail im Rathaus ein. In der Nachricht teilte ein unbekannter Absender mit, dass sich Sprengstoff im Rathaus befinde. Bei Arbeitsbeginn wurde die Mail gelesen und die Polizei informiert. Diese evakuierte das Gebäude und sperrte es weiträumig ab. Bei der Durchsuchung wurden auch Sprengstoff-Spürhunde eingesetzt. Um 11.30 Uhr konnte das Rathaus wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

  • Ein Polizeiabsperrband ist vor einem Polizeiwagen zu sehen. Foto: Marc Tirl/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizeiabsperrband ist vor einem Polizeiwagen zu sehen. Foto: Marc Tirl/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Deutschlandweit haben am Dienstag mehrere Rathäuser ähnliche Drohungen erhalten. Mindestens sechs wurden evakuiert. Betroffen waren neben Rendsburg unter anderem Augsburg, Göttingen und Kaiserslautern. Bislang Unbekannte senden seit längerer Zeit Drohschreiben an verschiedenste Institutionen in Deutschland, darunter auch Finanzämter, Rathäuser, Anwaltskanzleien oder Verlage. Sprengkörper wurden aber bislang nicht gefunden.

Auch in Schleswig-Holstein hatten Bombendrohungen die Einsatzkräfte in den vergangenen Monaten mehrfach auf Trab gehalten. Erst am Montag war nach einer Bombendrohung der Bahnhof Pinneberg kurzzeitig gesperrt worden, eine Woche zuvor hatte es das Flensburger Rathaus getroffen. Zuvor gab es unter anderem Drohungen gegen die vier Landgerichte und eine Marktpassage in Heide (Kreis Dithmarschen). Auch der Lübecker Hauptbahnhof war betroffen. Bei keinem der Vorfälle waren später verdächtige Gegenstände gefunden worden.

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