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Nach Hochwasser: S-Bahn fährt ohne Halt durch Elbbrücken

12.02.2020 - Das Unwetter hat Hamburg weiter im Griff: Nach dem Orkantief «Sabine» kamen Sturmfluten und ließen die Pegel steigen. Nicht nur der Fischmarkt war von Überflutung betroffen.

  • Der Fischmarkt mit der Fischauktionshalle steht während einer Sturmflut unter Wasser. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Fischmarkt mit der Fischauktionshalle steht während einer Sturmflut unter Wasser. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Die Ausläufer von Tief «Sabine» bringen in Hamburg auch den Nahverkehr durcheinander. Die Hamburger S-Bahn fährt wegen des Hochwassers weiterhin ohne Halt durch die Station Elbbrücken. Das sagte ein Sprecher am Mittwochvormittag. Dort konnte schon am Vortag nicht mehr gehalten werden. «Grund: Hochwasser», twitterte die S-Bahn dazu. Die benachbarte U-Bahn-Station war nicht beeinträchtigt, die Züge der U4 hielten nach Angaben eines Sprechers dort wie vorgesehen. Die neue S-Bahn-Station war im Dezember 2019 in Betrieb gegangen.

Seit Montag ist die Hansestadt von Sturmfluten heimgesucht worden. Die Pegelstände in der Hansestadt lagen am Mittwoch zunächst 2,76 Meter höher als das mittlere Hochwasser, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie am Vormittag. Der Fischmarkt und einige Straßen am Hafen wurden laut Polizeiangaben überschwemmt. Verletzt wurde niemand. Einige Autos mussten aus dem Wasser gezogen werden. Am Vortag lag der höchste Pegelstand 2,30 Meter über dem mittleren Hochwasser.

Am Mittwochabend sollte das Wasser der Elbe weiter zurückgehen und in der Spitze bis zwei Meter über dem mittleren Hochwasser liegen. Tagsüber erwartete der Deutsche Wetterdienst starken bis stürmischem Westwind. An der Nordsee und bei Schauern bestand demnach auch die Gefahr schwerer Sturmböen. Zum Abend sollte sich der Wind abschwächen und in der Nacht merklich abnehmen und auf Südwest drehen. Für Donnerstag prognostizierte der Wetterdienst meist mäßigen, an den Küsten frischen Wind von Südwest auf Südost drehend.

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