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Narkosemittel stark nachgefragt: Kein Engpass an Uniklinik

23.04.2020 - Die Corona-Pandemie führt zu einer verstärkten Nachfrage nach dem Narkosemittel Propofol. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) habe aber Vorräte des Mittels für mindestens einen Monat, sagte der Sprecher des UKSH, Oliver Grieve, am Donnerstag in Kiel. Die Ware sei kontingentiert, aber grundsätzlich ausreichend, sagte er. «Wir bestellen das Mittel auch regelmäßig nach», sagte er. Propofol wird unter anderem zur Sedierung von Patienten während der künstlichen Beatmung verwendet. Zuvor hatten die «Lübecker Nachrichten» berichtet. Das UKSH hat Standorte in Kiel und Lübeck.

  • Das Logo des Universitätskrankenhauses Schleswig-Holstein (UKSH). Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo des Universitätskrankenhauses Schleswig-Holstein (UKSH). Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Die Corona-Pandemie führt weltweit zu einem gestiegenen Bedarf an Arzneimitteln zur intensivmedizinischen Behandlung und damit auch zu einer Verknappung dieser Arzneimittel», sagte ein Sprecher des Sozialministeriums. Bund und Länder überwachten die Qualität der Arzneimittelversorgung kontinuierlich und stimmen sich über notwendige Steuerungsmaßnahmen ab. «Zudem sind die Krankenhäuser bestrebt, die Versorgungsqualität durch eine risikoorientierte Priorisierung dieser Arzneimittel zu optimieren und können sich in Notfällen untereinander aushelfen», sagte der Sprecher.

Kliniksprecher Grieve sagte zudem, es sei auch geplant, Propofol in den Krankenhaus-Apotheken selbst herzustellen. «Außerdem stehen mehrere alternative Narkosemittel zur Verfügung.»

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