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Naturschützer wollen auch Ackerflächen bewalden

16.09.2019 - Kiel (dpa/lno) - Bei der geplanten Aufforstung in Schleswig-Holstein müssen nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes (LNV) auch Ackerflächen genutzt werden. Mit dieser Forderung stellten sich die Naturschützer am Montag gegen den Bauernverband, der ein solches Vorgehen abgelehnt hat. Der LNV verlangte auch, Wälder naturnäher zu bewirtschaften und die Bäume deutlich älter werden zu lassen, sie also nicht zu früh wirtschaftlich zu nutzen.

  • Ein herbstlich bunt gefärbter Mischwald leuchtet in der Mittagssonne. Foto: Patrick Pleul/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein herbstlich bunt gefärbter Mischwald leuchtet in der Mittagssonne. Foto: Patrick Pleul/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hintergrund ist die Aufforstungsinitiative der CDU, mit der die Christdemokraten den Waldanteil der Landesfläche binnen zehn Jahren von elf auf zwölf Prozent erhöhen wollen. Dieses Ziel verfolgt das mit Abstand waldärmste deutsche Flächenland schon lange, ohne ihm deutlich näher zu kommen. Um es zu erreichen, müssten 15 000 Hektar bewaldet werden.

Studien zeigten, dass sich eine an Naturnähe orientierte Waldbewirtschaftung langfristig positiv auf das Klima auswirke, erläuterte der Landesnaturschutzverband. Das liege vor allem daran, dass naturnahe und artenreiche Wälder nicht nur Kohlenstoff im Holz speicherten, sondern auch CO2 im Boden und auf der Oberfläche einlagerten. Ein hohes Alter von Bäumen sei nicht nur ein Schlüsselfaktor zum Schutz der biologischen Vielfalt im Wald, sondern auch für den Klimaschutz, sagte der LNV-Landesvorsitzende Volkher Looft.

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