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Kirchen im Norden: Gottesdienste finden weiterhin statt

29.10.2020 - Die evangelischen und die katholischen Kirchen im Norden halten auch im November an ihren Gottesdiensten unter Corona-Regeln fest. Gottesdienste finden unter den bewährten Hygienekonzepten weiterhin statt, wie die Nordkirche und das Erzbistum Hamburg am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg mitteilten.

  • Kirchenkreuz. Foto: picture alliance / dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kirchenkreuz. Foto: picture alliance / dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt sagte dazu: «Gerade jetzt brauchen wir Orte und Zeiten, wo Menschen Kraft und Hoffnung schöpfen, Geborgenheit und Gemeinschaft erfahren und ihre Sorgen und Ängste zur Sprache bringen können. Dafür bieten die Gottesdienste einen guten Raum.» Wie es mit den seelsorgerischen und diakonischen Aufträgen der Nordkirche sowie den Angeboten für Kinder und Jugendliche weitergeht, werde erst mit Blick auf die neuen Rechtsverordnungen der Länder entschieden.

Auch im Erzbistum Hamburg soll nun geprüft werden, welche Einschränkungen der Teil-Lockdown für das übrige kirchliche Leben erfordert. «Heute hoffe ich mit den Verantwortungsträgern, dass der eingeschlagene Weg dazu beiträgt, die Pandemie einzudämmen. Wir haben alle damit zu tun, die negativen sozialen Folgen in Grenzen zu halten. Solidarität und Verantwortungsgefühl sind jetzt gefragt wie selten», sagte Erzbischof Stefan Heße dazu.

Es sei nun Ziel, allen Menschen die Teilnahme an einem Weihnachtsgottesdienst zu ermöglichen. «Theologisch und auch emotional haben die Gottesdienste im Advent und zu Weihnachten eine große Bedeutung. Weihnachten ist nach Ostern das zweithöchste Fest im Kirchenjahr.»

Die Länderregierungschefs und die Bundeskanzlerin hatten am Mittwoch beschlossen, Kontakte drastisch zu beschränken und zahlreiche Einrichtungen im November zu schließen. Gottesdienste sollen aber unter Einhaltung der Hygienekonzepte weiter erlaubt sein, hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) betont. Bund und Länder reagierten damit auf die sprunghaft gestiegenen Infektionszahlen. Die Maßnahmen sollen auch im Norden ab kommenden Montag bis Ende November gelten.

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