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Polizei rechnet mit erhöhtem Demo-Aufkommen am Wochenende

12.06.2020 - Am Wochenende könnte nicht nur Unwetter für Polizeieinsätze sorgen. Auch mehrere Demonstrationen stehen auf dem Plan der Beamten in Hamburg. Besonders im Fokus ist eine Demo am Samstag.

  • Ein Polizeiauto steht hinter einer Polizeiabsperrung. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizeiauto steht hinter einer Polizeiabsperrung. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Am Wochenende stehen in Hamburg mehrere Demonstrationen an. Insgesamt sind etwa 15 Veranstaltungen erlaubt worden, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Auf drei Demonstrationen werde die Polizei ein besonderes Auge haben, weil sie deutlich größer ausfallen könnten als die übrigen, bei denen jeweils mit 10 bis 30 Personen gerechnet wird.

Erhöhte Polizeipräsenz wird es am Samstag rund um den Steintorplatz geben. Dort sind zwischen 14.00 und 17.00 Uhr zwei Demonstrationen mit dem gleichen Motto angemeldet. Jeweils 750 Teilnehmer wollen «Gemeinsam gegen Polizeigewalt und Rassismus» demonstrieren. Die Veranstaltungsleiter seien dazu angehalten auf den nötigen Abstand zu achten. «Wir gehen davon aus, dass es hier einen Zulauf geben wird und sich Teilnehmer aus dem linksextremen Lager darunter mischen werden, um die Leute zu instrumentalisieren, mit der Polizei was anzuzetteln», sagte der Polizeisprecher weiter.

Die Polizei appellierte in dem Zusammenhang an die Demo-Teilnehmer, alle Abstände einzuhalten und sich nicht von Störern dazu bringen zu lassen, Steine und Flaschen auf die Beamten zu werfen. «Wer im Umfeld steht von Leuten, die Steine werfen, kann sich im Zweifel auf selbst strafbar machen», sagte der Sprecher. Die Polizei werde am Samstag viele Beamte im sogenannten Kommunktionsteam im Einsatz haben, ohne Helm, dafür mit blauer Weste. Sie sollen mit den Demo-Teilnehmern ins Gespräch kommen und so möglichen Konflikten vorbeugen.

Deutlich gelassener soll es den Angaben zufolge von 15.00 Uhr an am Rödingsmarkt zugehen. Dort ist eine Mahnwache für das Grundgesetz geplant. «Die kennen wir aus der Vergangenheit und da war das völlig unproblematisch», so der Sprecher weiter. Für die Mahnwache sind etwa 750 Teilnehmer angemeldet.

Am Sonntag geht schließlich von 14.00 bis 16.00 Uhr im Rahmen einer bundesweiten Aktion das Bündnis «Unteilbar» auf die Straße. An elf Standorten rund um die Binnenalster werden etwa 5600 Menschen erwartet, die gegen soziale Ungerechtigkeit und Rassismus demonstrieren wollen. «Die Veranstaltung am Samstag hat Einfluss auf die am Sonntag», sagte der Sprecher dazu. Sollte am Samstag die Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt einigermaßen friedlich über die Bühne gegangen sein, geht die Polizei auch für Sonntag von einem vergleichsweise ruhigen Verlauf aus. An beiden Tagen ist in der Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

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