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Prozess gegen Ex-KZ-Wachmann: Beweisaufnahme könnte enden

01.07.2020 - Der Hamburger Prozess gegen einen ehemaligen SS-Wachmann im KZ Stutthof nähert sich dem Ende. Nach über achtmonatiger Verhandlung könnte heute die Beweisaufnahme geschlossen werden. Zuvor will sich die Strafkammer mit verstorbenen Gefangenen befassen, deren Hinterbliebene sich als Nebenkläger dem Verfahren angeschlossen haben. Die Umstände ihrer Inhaftierung oder ihres Todes in dem Lager bei Danzig sollen anhand schriftlicher Unterlagen erörtert werden. Das Gericht will nach Angaben eines Sprechers noch im Juli das Urteil verkünden.

  • Der angeklagte Ex-SS-Wachmann wird in den Gerichtssaal gebracht. Foto: Daniel Reinhardt/dpa Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der angeklagte Ex-SS-Wachmann wird in den Gerichtssaal gebracht. Foto: Daniel Reinhardt/dpa Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Prozess gegen den 93-jährigen Angeklagten hatte am 17. Oktober vergangenen Jahres begonnen. Die Anklage wirft ihm Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen vor. Er soll als Wachmann zwischen dem 9. August 1944 und dem 26. April 1945 «die heimtückische und grausame Tötung insbesondere jüdischer Häftlinge unterstützt» haben. Zu seinen Aufgaben habe es gehört, die Flucht, Revolte und Befreiung von Häftlingen zu verhindern.

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