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Rechter Gefährder aus Sachsen in Hamburger Gefängnis

03.06.2020 - In Hamburg gibt es einen sogenannten rechten Gefährder. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur sagte, handelt es sich um einen Mann, der aus einem Gefängnis in einem anderen Bundesland in eine Hamburger Justizvollzugsanstalt verlegt worden sei. Weitere Einzelheiten wollte er nicht nennen. Nach dpa-Informationen war der Mann zuvor in Sachsen in Haft. Als «Gefährder» bezeichnet die Polizei Menschen, denen sie schwere Gewalttaten bis hin zu Terroranschlägen zutraut.

  • Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im November vergangenen Jahres hatte der Senat auf eine Kleine Anfrage der AfD mitgeteilt, dass es in der Hansestadt insgesamt 17 Gefährder gebe, von denen 14 dem islamistischen und drei dem linksextremen Spektrum zugeordnet würden.

Nach Angaben der Bundesregierung ist die Zahl rechter Gefährder seit Jahresbeginn bundesweit um 13 auf 65 gestiegen. Im Juni 2019, als ein mutmaßlicher Rechtsextremist den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke erschoss, hatte die Polizei noch 39 Rechtsextremisten als terroristische Gefährder in ihren Datenbanken, wie aus einer Antwort auf eine Frage des FDP-Innenpolitikers Benjamin Strasser hervorgeht.

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