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Reservierung von Sylt Shuttle: Bahn zufrieden

20.01.2020 - Bislang konnten sich Urlauber, die mit dem Sylt Shuttle auf die Insel anreisten, auf keinen Zug festlegen. Zu Hauptreisezeiten gibt es oft lange Wartezeiten. Dies will die Bahn mit einem Reservierungssystem entzerren. Die Konkurrenz reserviert Tickets schon seit längerem.

  • Ein Wagen des Autozuges "Sylt Shuttle". Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Wagen des Autozuges "Sylt Shuttle". Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Westerland (dpa/lno) - Die Deutsche Bahn hat wenige Wochen nach Einführung eines Reservierungssystems für den Sylt Shuttle eine erste positive Bilanz gezogen. Das System sei erst kurz vor Weihnachten eingeführt worden, sagte eine Bahnsprecherin auf dpa-Anfrage. «Daher ist die Nutzung von Stellplatzreservierungen bisher überschaubar, zumal wir uns jetzt im Januar in einem der ruhigsten Monate des Jahres befinden.» Dennoch sei man mit den ersten gemachten Erfahrungen sehr zufrieden. «Wir sehen deutlich, dass zum Beispiel zu Ostern oder für die Sommermonate täglich neue Reservierungen eingehen und sind daher zuversichtlich, dass unser Service im Laufe des Jahres gut frequentiert angenommen wird».

Mit der Einführung des Reservierungssystems will die Bahn ihren Kunden eine verbindliche Mitfahrmöglichkeit bieten, die Auslastung steuern und so dafür sorgen, dass Wartezeiten und Rückstaus abgebaut oder sogar ganz vermieden werden, wie die Bahnsprecherin weiter sagte. Denn die Kunden könnten so über den Tag verteilt gezielt zum jeweils gebuchten Zug ins Terminal fahren.

Die konkurrierende RDC Autozug Sylt bietet Ticket-Reservierungen bereits seit Sommer 2017 an, wie eine Sprecherin des privaten Eisenbahnunternehmens erklärte. Bei RDC sei die Reservierung schon im Online-Ticketpreis enthalten.

Bei der Deutschen Bahn können Urlauber bis zum 31. Januar noch kostenlos einen Stellplatz auf dem Autozug reservieren. Vom 1. Februar an wird den Angaben zufolge je nach Nachfrage und Verkehrsaufkommen ein Entgelt von 3,90 Euro, 6,90 Euro beziehungsweise 9,90 Euro erhoben. Derzeit wird zudem daran gearbeitet, Online- und Mobile-Tickets sowie die Möglichkeit einer Reservierung auch für Insulaner anbieten zu können. Hier seien jedoch noch technische Fragen zu klären, sagte die Sprecherin weiter. Eine Einführung ist bis zum Ende des ersten Quartals 2020 geplant.

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