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SPD fordert mehr Hilfe für Kulturschaffende in Corona-Krise

01.05.2020 - Mit umfangreichen Programmen helfen Bund und Länder angesichts der Corona-Krise den Unternehmen. Die Kulturschaffenden kommen nach Ansicht der SPD dabei zu kurz. Die Fraktion fordert deshalb mehr Finanzhilfe für sie ein.

  • Der SPD-Abgeordnete Martin Habersaat spricht im Landeshaus Kiel. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der SPD-Abgeordnete Martin Habersaat spricht im Landeshaus Kiel. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die SPD hat mehr finanzielle Hilfe für Kulturschaffende in der Corona-Krise in Schleswig-Holstein gefordert. Die Krise betreffe alle gesellschaftlichen Bereiche, insbesondere auch den Kulturbereich, die Medienbranche und den Weiterbildungssektor, sagte der SPD-Kulturpolitiker Martin Habersaat der Deutschen Presse-Agentur in Kiel. «Die Künstlerinnen und Künstler, die Kulturwirtschaft und die öffentlichen wie privaten Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen stehen vor einer existenziellen Bedrohung.»

In einem Antrag für die Landtagssitzung Anfang Mai fordert die SPD von der Landesregierung, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass die Soforthilfen auch über die typischen Betriebskosten hinaus genutzt werden können. Notfalls müsse das Land für Künstler und Medienschaffende ein eigenes Programm auflegen. Zudem soll die Regierung den Fördertopf für Bildungseinrichtungen von fünf auf sechs Millionen Euro aufstocken und auch freie Dozenten an Volkshochschulen und anderen Bildungsstätten unterstützen. Auch Projekte von Einzelpersonen sollen gefördert werden.

Durch die Corona-Krise fielen öffentliche Veranstaltungen weitestgehend aus, sagte Habersaat. Verlage hätten den Umfang ihrer Printerzeugnisse erheblich reduziert. «Künstler, freie Journalisten und die Kulturlandschaft sind noch nie dagewesenen Existenzgefahren und -Ängsten ausgesetzt und stehen ohne Unterstützung vor immensen Schäden.» Zwar habe das Land dazu beigetragen, Künstler aus dem Kulturhilfefonds des Landeskulturverbands einmalig mit 500 Euro zu unterstützen. «Das ist ein Anfang, doch reicht dieser Betrag bei weitem nicht aus und ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.»

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