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Schuss- und Messerverletzungen in Hamburg: Suche nach Zeugen

25.10.2020 - Erst wird ein 31-Jähriger mit einer Schusswaffe am Fuß verletzt, später ein anderer Mann mit einem Messer am Oberkörper. Die Taten sollen nicht miteinander zusammenhängen. Die Polizei sucht Zeugen.

  • Polizeifahrzeuge stehen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizeifahrzeuge stehen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nachdem in Hamburg-Harburg erst ein 31-Jähriger mit einer Schusswaffe am Fuß verletzt wurde und wenig später ein anderer Mann mit einem Messer am Oberkörper, sucht die Polizei in beiden Fällen Zeugen. Zusammenhängen sollen die beiden Taten nach bisherigen Erkenntnissen aber nicht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Ein 31 Jahre alter Mann war am Freitagabend mit einer Schussverletzung am Fuß von der Polizei gefunden worden. Zuvor sei es vor einer Spielhalle in der Wilstorfer Straße zum Streit zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei sollen mehrere Schüsse abgefeuert worden sein. Beim Eintreffen der Beamten flüchteten die Beteiligten in unterschiedliche Richtungen. Der schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzte Mann kam ins Krankenhaus. Zuvor hieß es von der Polizei, der Mann sei 30 Jahre alt und hätte die Schussverletzung am Bein.

Auf der Suche nach den Beteiligten seien über 20 Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber eingesetzt worden. Dabei fanden die Beamten wenig später einen Mann mit einer Schnittverletzung am Oberkörper. Der 18-Jährige kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Laut Polizei meldete sich der dafür verantwortliche Täter, ebenfalls ein 18 Jahre alter Mann, noch in der Nacht zum Samstag bei den Beamten. Die beiden jungen Männer hatten sich den Angaben zufolge aufgrund eines Streits zu einer Aussprache getroffen. Dabei seien sie aneinandergeraten, und es sei zu der Messerstichverletzung gekommen.

Vor allem die Hintergründe und mögliche Täter im Fall der Schussverletzung sind den Angaben nach derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

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