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Senat will Entscheidungen über Lockerungen bekannt geben

05.05.2020 - Wie setzt Hamburg die Vereinbarungen von Bund und Ländern in der Corona-Krise um? Der Senat bereitet für Dienstag Entscheidungen vor. Bisher hat Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) einen zurückhaltenden Kurs verfolgt.

  • Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg, gibt ein Pressestatement. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg, gibt ein Pressestatement. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Hamburger Senat will am Dienstag über Lockerungen von Schutzmaßnahmen gegen das neuartige Corona-Virus entscheiden. Bereits am Montag durften Schüler der Abschlussklassen wieder in die Schule gehen und Friseurläden öffnen. Jetzt könnten Spielplätze, Museen, Kirchen und Moscheen folgen. Dafür will der Senat festlegen, wie er die Vereinbarungen von Bund und Ländern aus der vergangenen Woche konkret umsetzen will. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat bisher einen zurückhaltenden Kurs verfolgt.

Die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Leben sollen in Deutschland vorerst weitgehend bestehen bleiben. Spielplätze können aber unter Auflagen öffnen und auch Gottesdienste wieder stattfinden. Auf die Öffnung von Museen, Gedenkstätten, Zoos und botanischen Gärten hatten sich die Regierungschefs ebenfalls verständigt. Restaurants und Kneipen sind weiterhin geschlossen. In den geöffneten Läden und im öffentlichen Nahverkehr müssen die Menschen Nase und Mund bedecken.

Unterdessen stieg die Zahl der positiv auf das neue Sars-Cov-2-Virus getesteten Hamburgerinnen und Hamburger seit Sonntag um neun auf 4843. Laut Robert Koch-Institut (RKI) könnten davon 3800 inzwischen als genesen angesehen werden. Die Gesundheitsbehörde gehe aktuell von knapp 880 mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Hamburgern aus. Die Behörde warnte jedoch, dass die niedrige Zunahme der Fallzahl auch darauf zurückzuführen sein könne, dass aufgrund des Feiertags und des Wochenendes weniger Testungen stattgefunden hätten.

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