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Senatorin kündigt konkrete Maßnahmen für Geburtshilfe an

29.01.2020 - Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) hat bis Mitte des Jahres einen Plan für zusätzliche Kapazitäten in der Geburtshilfe und der Versorgung von Neugeborenen angekündigt. «Wir wollen in diesem Aktionsplan eine Weiterentwicklung der geburtshilflichen Versorgung hier in Hamburg in quantitativer und qualitativer Hinsicht auf den Weg bringen», sagte Prüfer-Storcks am Mittwoch bei der Auftaktveranstaltung für den Aktionsplan «Gesunde Geburt in Hamburg». Dabei diskutiere die neue Fachkommission «Gesunde Geburt in Hamburg» auch über neue Konzepte wie den von Hebammen geleiteten Kreißsaal.

  • Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Außerdem soll mit dem dualen Studium der Beruf der Geburtshelfer aufgewertet werden. Im September starte in Hamburg für 60 Studierende ein Hebammenstudiengang mit hohem praktischen Anteil. Bislang würden jährlich 40 Hebammen an entsprechenden Schulen ausgebildet. Weitere Ziele sind laut Prüfer-Storcks das Verhindern von Frühgeburten durch ein neues Screening und die Reduzierung der leicht überdurchschnittlichen Kaiserschnittrate von 31 Prozent.

Mögliche Lösungen für die ungleiche Verteilung der Hebammen in der Stadt seien ein bereits etabliertes Portal, wo freie Kapazitäten gemeldet werden können, oder Gruppensprechstunden in den Bezirksämtern für Mütter von Neugeborenen.

Die neue Fachkommission der Gesundheitsbehörde habe mehr als 50 Vertreterinnen und Vertretern aus der Geburtshilfe. Mit dabei seien Geburtskliniken, Krankenkassen und die Ärztekammer Hamburg, aber auch der Hebammenverband Hamburg, der Berufsverband der Frauenärzte und eine Elterninitiative. In Hamburg werden jährlich etwa 25 000 Kinder vor allem im Krankenhaus geboren.

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