Chancenlos gegen St. Pauli: Aue bleibt unter 40 Punkten

10.04.2021 Gegen das beste Rückrundenteam der 2. Bundesliga gibt es für Erzgebirge Aue am Samstag nichts zu holen. Die Sachsen liefern gegen St. Pauli eine ihrer schwächsten Saisonleistungen ab und kassieren die dritte Heimniederlage in diesem Spieljahr.

St. Paulis Luca Zander (5.v.l.) erzielt das Tor zum 0:3. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der FC Erzgebirge Aue hat den ersten Matchball zum Erreichen der 40-Punkte-Marke in der 2. Fußball-Bundesliga vergeben. Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster unterlag am Samstag dem FC St. Pauli nach einer enttäuschenden Leistung mit 1:3 (0:1). Luca Zander (1./56. Minute) und Rodrigo Zalazar (49.) erzielten in einer einseitigen Begegnung die Tore für die Hamburger, die das beste Rückrundenteam der Liga bleiben. Pascal Testroet (73.) traf für die Auer, die nach der elften Niederlage zunächst auf den zehnten Platz abgerutscht sind.

Die «Veilchen» wurden schon nach 59 Sekunden kalt erwischt. Nach einem Freistoß von Zalazar aus halbrechter Position konnte Zander am langen Pfosten komplett unbedrängt zum 1:0 einköpfen. Die Sachsen waren anschließend um eine schnelle Antwort bemüht, allerdings konnten sie ihre Möglichkeiten durch Testroet (5., 13.) nicht nutzen. Der Aue-Stürmer scheiterte aus jeweils guter Schussposition an Hamburgs Schlussmann Dejan Stojanovic.

St. Pauli wirkte im Offensivspiel strukturierter und gefährlicher. Im Strafraum fehlte es den Gästen, die bis zur Pause 67 Prozent Ballbesitz hatten, allerdings noch an der nötigen Präzession. Aue tat sich dagegen schwer im Spielaufbau und blieb mit Ausnahme eines Abschlusses von John Patrick Strauß (41.) harmlos.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Unterschied zwischen beiden Mannschaften immer deutlicher. St. Pauli agierte gefälliger und erhöhte in der 49. Minute durch Zalazar auf 2:0. Das Gegentor sorgte für einen kompletten Bruch im Auer Spiel. Als Zander mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 für St. Pauli traf, war die Vorentscheidung gefallen. Das Schuster-Team konnte durch Testroet zwar zum 1:3 verkürzen, ein Aufbäumen der Gastgeber in der Schlussphase blieb allerdings aus.

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