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St. Pauli wieder mit Auswärtsschwäche: 0:4 in Darmstadt

23.05.2020 - Außerhalb Hamburgs gelingt dem FC St. Pauli in der 2. Fußball-Bundesliga nur wenig. Das 0:4 in Darmstadt war ein herber Rückschlag für die Hanseaten. Trainer Jos Luhukay sorgt für ein Novum.

  • Darmstadts Fabian Holland in Aktion gegen St. Paulis Ryo Miyaichi (l-r). Foto: Uwe Anspach/dpa-Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Darmstadts Fabian Holland in Aktion gegen St. Paulis Ryo Miyaichi (l-r). Foto: Uwe Anspach/dpa-Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli kann in der Fremde nicht gewinnen. Die Kiezkicker unterlagen am Samstag beim heimstarken SV Darmstadt 98 mit 0:4 (0:1) und warten damit seit Anfang März 2019 auf einen Erfolg außerhalb Hamburgs. Der einzige Sieg in einem fremden Stadion gelang der Mannschaft von Trainer Jos Luhukay ausgerechnet im Stadtderby beim Hamburger SV.

«Am Ende hat Darmstadt absolut verdient gewonnen», gestand Luhukay ein und analysierte: «Wir waren defensiv viel zu passiv und im Zweikampfverhalten nicht aggressiv genug. In der Offensive waren wir nicht zielstrebig genug, um die Chancen, die wir vor allem in der ersten Halbzeit hatten, besser zu verwerten.»

In Darmstadt gerieten die Hanseaten durch Mathias Honsak (7.) nach einem Fehler von Rico Benatelli früh in Rückstand. Durch eine erschreckend schwache Vorstellung nach der Pause kassierten sie durch Yannick Stark (74.), Marvin Mehlem (78.) und Victor Palsson (89.) drei weitere Treffer. St. Paulis Dimitrios Diamantakos vergab noch einen Handelfmeter in der Nachspielzeit. Die Hamburger warten damit auch nach dem achten Spiel auf einen Sieg in Darmstadt.

Durch die erste Niederlage nach fünf Spielen ist der FC St. Pauli weiter nah an der Abstiegsregion dran. Lediglich fünf Punkte trennen den Club als Tabellenelfter vom Relegationsplatz 16. Die Gastgeber rückten auf den fünften Rang vor.

Beim SV Darmstadt 98 sah es in der ersten Halbzeit trotz des Rückstands noch gut für die Hamburger aus. Trainer Luhukay hatte im Angriff Viktor Gyökeres und Boris Taschtschi für Henk Veerman und Dimitrios Diamantakos aufgeboten. Lange zeigten die Gäste das strukturiertere Spiel und kamen auch zu Chancen. Nach dem Wechsel lief aber nicht mehr viel zusammen.

«Sowohl defensiv als auch offensiv haben wir in der ersten Hälfte ohne die absolute Gewinnermentalität gespielt. Das hat sich dann in die zweite Halbzeit übertragen», sagte Luhukay.

Auch der erste Vierfach-Wechsel in einem Pflichtspiel im deutschen Profi-Fußball nutzte den Hamburgern nichts. In der 61. Minute gingen Taschtschi, Daniel Buballa, Gyökeres und Benatelli vom Platz und wurden durch Johannes Flum, Veerman, Diamantakos und Luis Coordes ersetzt. Danach fielen noch drei Gegentore.

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