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Stadt Kiel: Teilnahme an Klima-Demo nur in der Freizeit

18.09.2019 - Kiel (dpa/lno) - Mitarbeiter der Stadt Kiel dürfen an diesem Freitag nicht während der Arbeitszeit am weltweiten Klimastreik der Bewegung Fridays for Future teilnehmen. «Eine Teilnahme ist Freizeit», stellte der für Ordnung zuständige Stadtrat Christian Zierau auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur klar. Wer gleitende Arbeitszeit habe, könne «im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten» nach Absprache mit seinem Leiter die Arbeit unterbrechen oder früher beenden. Der jeweilige Bereich müsse arbeitsfähig bleiben, auch unter Berücksichtigung von Öffnungszeiten.

  • Teilnehmer einer Fridays for Future-Demonstration in Kiel. Foto: Carsten Rehder/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Teilnehmer einer Fridays for Future-Demonstration in Kiel. Foto: Carsten Rehder/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Beschäftigte mit fester Arbeitszeit dürften ihre Arbeit innerhalb dieser Zeiten grundsätzlich nicht für private Angelegenheiten unterbrechen. Mitarbeiter der Stadt Düsseldorf beispielsweise können dagegen am Freitag während ihrer Arbeitszeit an der globalen Aktion teilnehmen. Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) bat die Leitungen seiner Ämter, ihren Mitarbeitern das zu ermöglichen.

Kiel gehört zu den Städten, die für sich den Klimanotstand ausgerufen haben. Wegen zu hoher Schadstoffwerte drohen am vielbefahrenen Theodor-Heuss-Ring Dieselfahrverbote. In dem Bereich wird am Freitag auch demonstriert.

Fridays for Future hat für Freitag zum globalen Klimastreik aufgerufen. In Schleswig-Holstein sind für mindestens rund zwei dutzend Orte Aktionen geplant, darunter in Kiel. Diesmal sind nicht nur Schüler und Studenten aufgerufen, auf die Straße zu gehen, sondern ausdrücklich auch Arbeitnehmer. Am selben Tag will in Berlin das sogenannte Klimakabinett der großen Koalition ein großes Maßnahmenpaket für effektiveren Klimaschutz schnüren.

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