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Stones-Karten-Affäre: Verfahren gegen Staatsrat eingestellt

10.04.2019 - Hamburg (dpa/lno) - In der Affäre um Karten für ein Rolling-Stones-Konzert im September 2017 hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Hamburger Verkehrsstaatsrat Andreas Riekhof (SPD) eingestellt. Er habe eine Geldauflage von 3000 Euro gezahlt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Zuvor hatte das «Hamburger Abendblatt» darüber berichtet.

  • Auf Bildschirmen auf der Bühne im Stadtpark ist das Logo der Band The Rolling Stones zu sehen. Foto: Christophe Gateau/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf Bildschirmen auf der Bühne im Stadtpark ist das Logo der Band The Rolling Stones zu sehen. Foto: Christophe Gateau/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Vorteilsannahme ermittelt. Riekhof habe Vorzugskarten angenommen und bezahlt, sagte die Sprecherin. Vorteil sei aber lediglich gewesen, dass man so leicht und bequem an die begehrten Tickets kam. Das Verschulden sei also nicht so groß gewesen, dass es für eine Anklage gereicht hätte.

Die Karten stammten laut Staatsanwaltschaft aus einem Kontingent von 300 Kauf- und 100 Freikarten, die der ehemalige Leiter des Bezirksamts Nord, Harald Rösler (SPD), vom Konzertveranstalter «verlangt» habe, um sie «Freunden des Hauses» anzubieten. Das Bezirksamt war für die Genehmigung des Konzerts zuständig.

Die Staatsanwaltschaft hat Stand Mitte März bislang sieben Anklagen erhoben. Insgesamt gebe es 49 Verfahren gegen 52 Beschuldigte, sagte eine Sprecherin.

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