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Streit beim HSV: Aufsichtsrat will Gespräche mit Vorständen

23.03.2020 - Der Aufsichtsrat des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV sucht in der Vorstandskrise laut einem Bericht des «Hamburger Abendblatt» erneut die Initiative. Nach Angaben der Zeitung will Aufsichtsrats-Chef Max-Arnold Köttgen in Einzelgesprächen mit den drei Vorstandsmitgliedern Bernd Hoffmann, Jonas Boldt und Frank Wettstein zeitnah klären, ob eine Zusammenarbeit des Trios noch möglich ist. Danach könnte es schnell zu Personalentscheidungen kommen.

  • Max-Arnold Köttgen, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HSV Fußball AG, spricht. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Max-Arnold Köttgen, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HSV Fußball AG, spricht. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwischen Vorstandschef Hoffmann auf der einen sowie Sportvorstand Boldt (38) und Finanzvorstand Wettstein (46) auf der anderen Seite soll es laut Medienberichten schon seit längerem nicht mehr stimmen. Dem 57-jährigen Hoffmann soll vor allem eigensinniges und unabgestimmtes Handeln vorgeworfen werden. Auch zum HSV-Präsidenten und Aufsichtsratsmitglied Marcell Jansen wird Hoffmann ein mittlerweile schwieriges Verhältnis nachgesagt.

Am vergangenen Donnerstag hatte sich der sieben Personen umfassende Aufsichtsrat mit dem Vorstand getroffen, um die Lage in der Corona-Krise zu erörtern, aber auch um über das angebliche Zerwürfnis zu beraten. Mit öffentlichen Äußerungen zu der Situation halten sich die Protagonisten seitdem zurück.

Der Vorstandsstreit fällt in eine schwierige Phase. Die Folgen der Corona-Pandemie setzen gerade dem ohnehin finanziell klammen HSV zu. So würde es die Hamburger laut Hoffmann etwa 20 Millionen Euro kosten, sollte die Saison abgebrochen werden. Wettstein soll nach Medienangaben vor dem Kontrollgremium am Donnerstag versichert haben, dass der Club bis zum Sommer liquide sei.

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