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Studie: Ausbildungsmarkt im Norden bleibt angespannt

18.09.2019 - Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Dennoch bleiben viele Stellen in Schleswig-Holstein unbesetzt - obwohl es mehr Bewerber als angebotene Stellen gibt. Das hat mehrere Gründe.

  • «Azubis gesucht» steht auf einem Banner am Stand einer Firma bei einer Messe. Foto: Martin Schutt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    «Azubis gesucht» steht auf einem Banner am Stand einer Firma bei einer Messe. Foto: Martin Schutt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gütersloh (dpa/lno) - Die Zahl der Ausbildungsanfänger ist in den vergangenen Jahren wieder gestiegen, dennoch finden auch in Schleswig-Holstein Ausbildungsbetriebe und Jugendliche häufig nicht zueinander. Das ist das Ergebnis des am Mittwoch in Gütersloh veröffentlichten «Ländermonitors berufliche Bildung 2019». Das Projekt von Wissenschaftlern aus Göttingen wird von der Bertelsmann-Stiftung gefördert.

Demnach suchten im nördlichsten Bundesland im vergangenen Jahr 3786 Jugendliche erfolglos eine Lehrstelle, die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen lag bei 2064. Bundesweit lag die Zahl der unvermittelten Bewerber bei 79 000, die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze erreichte 58 000.

Die Forscher sprechen von einem Passungsproblem und sehen mehrere, regional unterschiedliche Gründe: Für mehr als die Hälfte (55,1 Prozent) der unbesetzten Stellen in Schleswig-Holstein gibt es in der Region interessierte Jugendliche. Trotzdem kommt es den Angaben zufolge nicht zum Abschluss von Ausbildungsverträgen, entweder weil der Betrieb den Bewerber nicht für geeignet hält oder der Jugendliche die Ausbildung in einem bestimmten Betrieb nicht attraktiv findet.

Bei etwa einem Drittel (34,4) der unbesetzten Stellen bestehe das Problem darin, dass die Berufswünsche der Jugendlichen und die angebotenen Ausbildungsplätze nicht zusammenpassten. Mangelnde Mobilität potenzieller Ausbildungsinteressierter hat hingegen eine geringe Bedeutung. Nur bei 10,6 Prozent der offenen Stellen ist das Passungsproblem den Angaben zufolge darauf zurückzuführen, dass sich die Bewerber in einer anderen Region von Schleswig-Holstein befinden.

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