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Studie: Duale Ausbildung gelingt in Hamburg besonders gut

18.09.2019 - Die Ausbildungszahlen in Hamburg sind leicht gestiegen, auch weil die Hansestadt Ausbildungsbewerber besonders gut vermittelt. Das geht aus dem Ländermonitor hervor. Aber das Angebot ist zu gering.

  • Eine grüne Lampe leuchtet an einer programmierbaren Fertigungsstrecke für Schulungszwecke. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine grüne Lampe leuchtet an einer programmierbaren Fertigungsstrecke für Schulungszwecke. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gütersloh (dpa/lno) - Die Stadt Hamburg schafft es besonders gut, Ausbildungsbewerber und Betriebe zusammenzubringen. Das ist das Ergebnis des am Mittwoch in Gütersloh veröffentlichten «Ländermonitors berufliche Bildung 2019». Das Projekt von Wissenschaftlern aus Göttingen wird von der Bertelsmann-Stiftung gefördert. Danach begannen 2018 in Hamburg 23 000 junge Menschen
eine duale Ausbildung, eine Ausbildung im Schulberufssystem oder eine berufsvorbereitende Maßnahme. Fast zwei Drittel nahmen eine duale Ausbildung auf – in keinem anderen Bundesland ist dieser Wert so hoch (bundesweit: 50,4 Prozent).

Weitere 22 Prozent begannen eine Ausbildung im Schulberufssystem. Lediglich 16 Prozent begannen eine Maßnahme im Übergangssystem, in dem keine Berufsabschlüsse erworben werden können. Dies gelinge in Hamburg trotz einer schwierigen Ausgangssituation: Auf knapp 100
Ausbildungsbewerber kommen lediglich 90 Ausbildungsstellen. Gemessen an dieser Relation habe Hamburg im Ländervergleich die zweitschlechteste Position, nur in Berlin liegt die
Angebots-Nachfrage-Relation (86) noch unter der von Hamburg.

Die Konkurrenz der Hamburger Jugendlichen um die knappen Ausbildungsstellen werde dabei durch viele Einpendler aus dem Umland verschärft. Rund ein Drittel der Hamburger Ausbildungsplätze sind mit Jugendlichen besetzt, deren Wohnsitz in Schleswig-Holstein oder
Niedersachsen liegt. «Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels muss jeder junge ausbildungsinteressierte Mensch unabhängig von Herkunft und Schulabschluss die Chance
auf einen Ausbildungsplatz bekommen», sagte Claudia Burkard von der Bertelsmann Stiftung. Das Konzept der öffentlich geförderten
Berufsqualifizierung in Hamburg gehe in die richtige Richtung.

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