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Stutthof-Prozess: Überlebender aus Israel über Video gehört

23.04.2020 - Im Hamburger Prozess gegen einen ehemaligen Wachmann im Konzentrationslager Stutthof soll heute ein Überlebender des Lagers aus Israel gehört werden. Der 89-Jährige kann wegen der Corona-Krise nicht persönlich vor Gericht erscheinen, sondern soll über eine Videoverbindung Fragen beantworten. Der Zeuge und Nebenkläger wurde nach eigenen Angaben in Litauen geboren, wie ein Gerichtssprecher sagte. 1944 sei er in das KZ bei Danzig gebracht worden, wo er bis April 1945 inhaftiert war.

  • Anwälte der Nebenklage im Prozess gegen den ehemaligen SS-Wachmann im KZ Stutthof. Foto: Christian Charisius/dpa/Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Anwälte der Nebenklage im Prozess gegen den ehemaligen SS-Wachmann im KZ Stutthof. Foto: Christian Charisius/dpa/Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Angeklagt ist ein 93 Jahre alter ehemaliger SS-Wachmann. Ihm wird Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen vorgeworfen. Durch seinen Wachdienst von August 1944 bis April 1945 habe er «die heimtückische und grausame Tötung insbesondere jüdischer Häftlinge unterstützt», wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor. Weil der Angeklagte zur Tatzeit erst 17 bis 18 Jahre alt war, findet der Prozess vor einer Jugendstrafkammer statt. Angesichts der Corona-Infektionsgefahr hat das Landgericht umfangreiche Vorkehrungen zum Schutz der Prozessbeteiligten getroffen.

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