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Suche nach Lösung im Tarifkonflikt am Uniklinikum

03.03.2020 - Die Gewerkschaft Verdi hält die Abwendung eines Streiks am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) für möglich. «Eine Einigung im Sinne der Beschäftigten ist besser als ein unbefristeter Streik», sagte Verdi-Verhandlungsführer Steffen Kühhirt am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Es liefen Gespräche auf mehreren Ebenen. «Wenn alle Akteure den Willen zur Einigung haben, kann dies auch gelingen.»

  • Das Logo des Universitätskrankenhauses Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel (Schleswig-Holstein) ist an einer Fassade des Krankenhauses beleuchtet. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo des Universitätskrankenhauses Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel (Schleswig-Holstein) ist an einer Fassade des Krankenhauses beleuchtet. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei einer Urabstimmung am UKSH in Kiel und Lübeck hatten sich mehr als 97 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für einen unbefristeten Arbeitskampf ausgesprochen. Am Donnerstag will sich die Große Tarifkommission mit der Auseinandersetzung befassen. Gibt es keine Einigung, könnte es ab Montag unbefristete Streiks geben. Die Gewerkschaft hat allerdings angekündigt, einen Streik bei einer weiteren Ausbreitung des neuen Coronavirus in Schleswig-Holstein auszusetzen.

Verdi verlangt eine Entlastung der Beschäftigten durch mehr Personal und Freizeitausgleich. Das Klinikum bot bisher an, für die Pflege 182 Mitarbeiter mehr einzustellen. Verdi verlangt 420 Beschäftigte mehr, um eine angemessene Pflege zu gewährleisten. Nach Angaben des UKSH sind im Klinikum in Kiel und Lübeck insgesamt rund 3300 Pflegekräfte beschäftigt.

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