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Tausende demonstrieren vor US-Konsulat gegen Rassismus

05.06.2020 - 250 Demonstranten waren angemeldet, 4500 kamen. Sie reihten sich ein in die Proteste in den USA gegen Rassismus und Polizeigewalt.

  • Teilnehmer einer Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt protestieren vor dem US Konsulat in Hamburg. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Teilnehmer einer Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt protestieren vor dem US Konsulat in Hamburg. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Etwa 4500 Menschen haben am Freitagnachmittag in Hamburg vor dem US-Konsulat am Alsterufer gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert - angekündigt waren lediglich 250. Die Kundgebung sei dennoch störungsfrei verlaufen, sagte ein Polizeisprecher nach Abschluss. Auch Teilnehmer sprachen von einer bunten und friedlichen Kundgebung.

Angesichts der großen Menge und weil Demonstranten gegen die coronabedingten Auflagen wie Abstandhalten und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verstießen, wurde die Kundgebung nach nur einer halben Stunde von der Polizei offiziell für beendet erklärt. Die Versammlungsleiterin appellierte an die Demonstranten, friedlich nach Hause zu gehen. Am späten Nachmittag löste sich die Ansammlung langsam auf.

Unter dem Motto «Justice for Floyd - stop killing blacks - stop the racial terrorism in the USA» war die Demonstration angemeldet worden. Anlass war der Tod des Amerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis. In den USA gibt es seit Tagen große Proteste.

Viele trugen Schilder auf denen die Polizeigewalt in den USA verurteilt wurde - oder daran erinnert wurde, wie ein weißer Polizist sein Knie brutal minutenlang in Floyds Nacken drückte: «We can't breathe» (Wir können nicht atmen) oder «Black Lives Matter» (Schwarze Leben zählen), hieß es.

Auch für Samstag sind in Hamburg wieder Kundgebungen gegen Rassismus und Polizeigewalt angemeldet.

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