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Umweltsenator begrüßt Zustimmung zur neuen Düngeverordnung

27.03.2020 - Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) hat das Ja des Bundesrats zur neuen Düngemittelverordnung zum Schutz der Gewässer begrüßt. «Die (...) Düngemittel-Verordnung reicht für einen umfassenden Gewässerschutz zwar noch nicht aus - sie ist aber gleichwohl eine gute Nachricht für die Natur, und sie verhindert vor allem, dass Deutschland ab 1. April täglich bis zu 800 000 Euro Strafzahlungen hätte leisten müssen», erklärte Kerstan am Freitag in Hamburg. Wenn die Hansestadt auch nur durch wenig landwirtschaftliche Fläche geprägt sei, sei sie doch eine Großstadt am Wasser.

  • Ein Feld wird gedüngt. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Feld wird gedüngt. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die neue Verordnung fordere von manchem Landwirt viel. «Deswegen ist es notwendig, mit den Hamburger Obst-, Gemüse- und Gartenbauern über eine vernünftige Anwendungspraxis bei der Umsetzung der Verordnung zu reden», sagte Kerstan. Die Bauern verdienten faire Preise für ihre Produkte - das sei eine Frage, die die Verbraucher steuern könnten. «Und die Landwirte brauchen eine Vergütung von Umweltleistungen in dem Fördersystem der Agrargelder.»

Die neue Düngemittelverordnung sieht strengere Regeln für Landwirte bei der Ausbringung von Dünger vor, besonders in Gebieten mit starker Grundwasserbelastung. Hintergrund ist nach Angaben der Umweltbehörde ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Juni 2018, wonach Deutschland gegen die Nitratrichtlinie der Europäischen Union zum Schutz der Gewässer verstößt. Grund dafür sei vor allem die Überdüngung durch Landwirte.

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