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Unternehmer im Norden loben Altmaiers Hilfs-Pläne

25.05.2020 - Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein und Hamburg begrüßt die Pläne des Bundes für zusätzliche Überbrückungshilfen an kleine und mittlere Unternehmen. «Die norddeutsche Wirtschaft hat sich mit der Forderung durchgesetzt, drohende Insolvenzen im Mittelstand durch neue Hilfen abzufedern», erklärte am Montag UVNord-Präsident Uli Wachholtz. «Ich freue mich, dass die geplanten Überbrückungshilfen auch für die bisher von vielen Hilfen ausgenommene Branchen wie Messebauer, Caterer, Schausteller, Reisebüros und Busunternehmen gelten sollen.» Alles andere würde teurer werden und viele Arbeitsplätze vernichten.

  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Jetzt gilt es, in den Verhandlungen des Bundes mit den Ländern für eine unbürokratische Abwicklung zum Wohle der KMU im Norden zu sorgen», sagte Wachholtz. Hintergrund sind die Vorschläge von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Dieser will in der Corona-Krise mit weiteren Milliardenhilfen für den Mittelstand eine Pleitewelle verhindern. Bereits ab Juni sollten Firmen eine Überbrückungshilfe bekommen, wie aus einem Eckpunktepapier hervorgeht. Es lag der Deutschen Presse-Agentur am Montag vor. Das Programm soll einen Umfang von mindestens 25 Milliarden Euro haben.

Infolge der Corona-Krise wird in Deutschland die bislang schwerste Rezession der Nachkriegsgeschichte erwartet. Die Bundesregierung will nach Pfingsten ein Konjunkturprogramm beschließen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Altmaier will mit zusätzlichen Hilfen aber nicht so lange warten. In seinem Papier heißt es, Firmen bis 249 Mitarbeitern sollten von Juni bis Dezember monatlich bis zu 50 000 Euro bekommen. Ziel sei es, kleine und mittlere Unternehmen aus Branchen, die durch coronabedingte Auflagen oder Schließungen betroffen sind, eine weitergehende Liquiditätshilfe zu gewähren und sie so in der Existenz zu sichern. Anträge sollen Firmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler stellen können.

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