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Urteil im Prozess um Brandanschlag auf Behördenmitarbeiter

25.06.2019 - Hamburg (dpa/lno) - Im Mordprozess um einen Brandanschlag auf zwei Behördenmitarbeiter und einen Betreuer will das Landgericht Hamburg heute sein Urteil verkünden. Der 29 Jahre alte Angeklagte soll am 24. September vergangenen Jahres zwei Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes und seinen Betreuer mit brennendem Spiritus angegriffen haben. Die drei Männer wollten ihn aus seiner Wohnung im Stadtteil Eißendorf holen und in eine psychiatrische Einrichtung bringen. Einer der Behördenmitarbeiter kam bei der Tat ums Leben, sein Kollege erlitt schwerste Brandverletzungen. Der Betreuer kam mit leichten Blessuren davon. Der mutmaßliche Täter selbst sprang aus der brennenden Wohnung im dritten Obergeschoss und erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Staatsanwaltschaft hat 13 Jahre Haft und die dauerhafte Unterbringung des Angeklagten in einer psychiatrischen Klinik gefordert. Der 29-Jährige habe sich des Mordes, des zweifachen versuchten Mordes und weiterer Straftaten schuldig gemacht, hieß es. Die Verteidigerin beantragte Freispruch wegen Schuldunfähigkeit. Zugleich plädierte sie nach Angaben eines Gerichtssprechers dafür, ihren Mandanten weiterhin in der Psychiatrie unterzubringen.

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