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Verkehr soll smarter werden: Digitalpartner Bahn bleibt

25.09.2020 - Selbstfahrende Bahnen und Busse und smarte Bahnhöfe: Die Mobilität der Zukunft soll schnell, bequem und zuverlässig sein. Hamburg will Modellstadt sein und gemeinsam mit der Bahn vorangehen.

  • Peter Tschentscher (SPD, l), Erster Bürgermeister in Hamburg, und Ronald Pofalla, DB-Vorstand Infrastruktur. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Peter Tschentscher (SPD, l), Erster Bürgermeister in Hamburg, und Ronald Pofalla, DB-Vorstand Infrastruktur. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg und die Deutsche Bahn (DB) wollen auch in den kommenden fünf Jahren bei der Digitalisierung des öffentlichen Nahverkehrs zusammenarbeiten. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla unterzeichneten am Freitag am Bahnhof Dammtor eine Verständigung zur Fortsetzung der 2017 vereinbarten Smart-City-Partnerschaft. «Gemeinsam arbeiten wir daran, dass Hamburg seine Position als smarteste Stadt Deutschlands weiter ausbaut», sagte Polfalle.

Hamburg wolle eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung des Schienenverkehrs übernehmen und «noch smarter werden», sagte Tschentscher. «Mit selbstfahrenden Bahnen und Bussen, einer Vernetzung der verschiedenen Angebote und Verkehrsträger sowie neuen Dienstleistungen wie die Hamburg-Box wird Hamburg zu einer Modellstadt der Mobilität der Zukunft.»

Pofalla betone die Chancen der Digitalisierung, mit der eine Effizienzsteigerung zwischen 20 und 30 Prozent möglich sei, «ohne auch nur einen Gleiskilometer zu bauen».

Hamburg diene der Bahn immer wieder als Modellstadt und sei einer der «Investitionsschwerpunkte der Deutschen Bahn». Dies zeige sich auch in Zahlen: 10 Milliarden Euro werde die Bahn in diesem Jahrzehnt in der Hansestadt investieren, sagte Pofalla. «Einen weiteren Meilenstein werden wir zum ITS-Weltkongress in einem Jahr in Hamburg präsentieren: Dann fahren die ersten S-Bahnen hochautomatisiert.» Und «was wir mit der S-Bahn vorhaben, kommt dann als Investitionsvolumen mit dazu».

Noch im Oktober soll der Testbetrieb der automatisierten S-Bahn zwischen Berliner Tor und Aumühle beginnen. Vorerst noch ohne Fahrgäste, aber mit einem Zugführer, der notfalls eingreifen kann. Am Bahnhof Bergedorf sollen die Züge dann komplett allein auf ein Rangiergleis fahren und in Gegenrichtung zum Bahnhof zurückkehren.

Als weiteren Neuerungen wurden neue Anzeigekästen der Bahn für die S-Bahnsteige präsentiert, die über die Abfahrten der nächsten Züge informieren sollen. Schon außen an den Bahnhöfen sollen digitale Tafeln den Fahrgästen zeigen, wann ihr Zug abfährt. Audiovisuelle Kunstinstallationen sollen nach Bahnangaben zudem die Bahnhöfe attraktiver machen.

«Die Smart-City-Partnerschaft ist ein zentrales Element der Mobilitätswende in Hamburg», sagte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne). «Wir wollen die Menschen vom Umsteigen überzeugen, und dafür ist eine intelligente Vernetzung der Angebote entscheidend.»

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