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Vorfall bei Razzia gegen Rechtsextremisten

06.03.2020 - Bei einer Durchsuchung im Rahmen einer Razzia gegen mutmaßliche Rechtsextremisten hat es in Göttingen einen Vorfall gegeben. Einzelheiten seien ihr zwar noch nicht bekannt, sagte die Flensburger Oberstaatsanwältin Stephanie Gropp am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Es seien aber keine Beweismittel verschwunden. Zuvor hatte «Der Spiegel» über eine Panne bei der Razzia berichtet.

  • Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laut dem Nachrichtenmagazin konfiszierten die Beamten bei der Aktion am Dienstag bei einem der Verdächtigen in Niedersachsen das Mobiltelefon, Datenträger und diverse andere Beweismittel und packten diese in einen Karton. Als sie zurück auf dem Revier waren, stellten die Polizisten jedoch fest, dass sie den Karton vor der Wohnung des Verdächtigen stehen gelassen hatten. Nach ihrer Rückkehr zu der Wohnung war der Karton laut dem Bericht verschwunden, nur das Mobiltelefon konnten sie noch sicherstellen.

Die Flensburger Staatsanwaltschaft führt die Ermittlungen in dem Verfahren. Der Vorfall in Göttingen werde aber vor Ort aufgearbeitet, sagte Oberstaatsanwältin Gropp. «Das ist nicht Gegenstand des Verfahrens.»

Einsatzkräfte hatten bei der Aktion in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg und Hessen Wohnungen durchsucht. Die insgesamt zwölf Verdächtigen sollen sich im Juli 2019 mit weiteren Beteiligten in Bad Segeberg zu der rechtsextremen Gruppierung «Aryan Circle Germany» zusammengeschlossen haben. Die rechtsextreme Gruppe hatte den Angaben zufolge Körperverletzungen und Sachbeschädigungen sowie Straftaten nach dem Waffengesetz geplant.

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