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Warnstreifen an Windmühlenflügel retten keine Vögel

19.08.2019 - Neumünster (dpa/lno) - Windkraftanlagen töten viele Tiere. Ihre Flügel können sich so schnell drehen, dass Tiere regelrecht geschreddert werden. Regional können sie nach Einschätzung des Nabu sogar den Bestand der Tiere gefährden. Daran ändert auch eine farbige Kennzeichnung der Rotorblätter nichts. Die orangeroten Streifen warnen lediglich den Piloten in einem Flugzeug. Bei Vögeln zeigen sie nach Einschätzung der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holstein jedoch keine Wirkung. «Die Gefährdung wird durch die Farbe nicht minimiert», wie ein Sprecher sagte.

  • Windkraftanlagen stehen in der Nähe der Nordseeküste bei Büsum. Foto: Carsten Rehder/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Windkraftanlagen stehen in der Nähe der Nordseeküste bei Büsum. Foto: Carsten Rehder/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Grundproblem bei den Vögeln sei die hohe Geschwindigkeit der Rotorblätter. So können die Flügel einer großen Windkraftanlage auf mehr als 16 Umdrehungen pro Minute kommen. Dann rast die Spitze eines 60 Meter langen Rotorblatts mit einer Geschwindigkeit von rund 400 km/h durch die Luft. Bei «langsamen» fünf Umdrehungen pro Minute sind es immer noch rund 130 km/h am äußeren Ende des Rotorblatts. Auch eine Abschreckung haben die Warnstreifen nicht. Vogelscheuchen auf Feldern und in Gärten zeigen immer nur kurzfristig Wirkung, die Vögel gewöhnen sich schnell daran.

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