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Warnstreiks bei der Post im Norden gehen weiter

18.09.2020 - Zahlreiche Haushalte im Norden müssen Verdi zufolge derzeit länger auf ihre Pakete und Briefe warten. Grund dafür sind erneute Warnstreiks von Post-Beschäftigten an Zustellzentren in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, wie die Gewerkschaft Verdi am Freitag mitteilte.

  • Eine Fahne von Verdi weht während einer Kundgebung. Foto: Ina Fassbender/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Fahne von Verdi weht während einer Kundgebung. Foto: Ina Fassbender/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Weges des geplanten Ausstandes am Freitag und Samstag würden in Schleswig-Holstein bis zu 560 000 Briefe und 80 000 Pakete liegen bleiben. In Mecklenburg-Vorpommern sollen es bis zu 440 000 Briefe und bis zu 50 000 Pakete sein. In der Hansestadt würden etwa 280 000 Briefe und 50 000 Pakete nicht ausgeliefert. Für Montag und Dienstag sind der Gewerkschaft zufolge zunächst keine Warnstreiks vorgesehen.

In den bisherigen Tarifgesprächen liegen beide Seiten noch weit auseinander. Verdi fordert für die bundesweit rund 140 000 Tarifbeschäftigten 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Zudem soll es für Auszubildende eine Erhöhung um 90 Euro geben. Verdi hatte bei den bisherigen Verhandlungen den Eindruck gewonnen, dass die Post nur Einkommensverbesserungen von 1,5 Prozent anbieten wolle.

«Unser Ziel in dieser Tarifrunde ist ein ordentliches Lohnplus für die Beschäftigten der Deutschen Post AG. Die Warnstreiks der letzten Tage waren nur ein kleiner Vorgeschmack darauf, wie entschlossen die Beschäftigten sind, ihren berechtigten Anspruch am Unternehmenserfolg einzufordern», sagte Verdi-Fachbereichsleiter Postdienste Nord, Lars-Uwe Rieck, laut Mitteilung.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 21. und 22. September geplant. Die Post will dann ein konkretes Angebot vorlegen.

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