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Viele Stadtbusse im Norden stehen im Berufsverkehr still

29.09.2020 - Probleme für Pendler in Kiel, Lübeck und Flensburg: Dort standen Stadtbusse am Dienstagmorgen still. Grund war ein bundesweiter Warnstreik. Die Gewerkschaft Verdi wertete die Aktion als Erfolg.

  • Ein Nahverkehr-Warnstreik in Kiel. Foto: picture alliance/Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Nahverkehr-Warnstreik in Kiel. Foto: picture alliance/Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr haben vielen Berufspendlern am Dienstagmorgen in Kiel, Lübeck und Flensburg Probleme bereitet. In den drei kreisfreien Städten fielen seit Betriebsbeginn die Stadtbusse aus. Aufgerufen zu dem bis 9.00 Uhr dauernden Warnstreik bei den öffentlichen Busunternehmen hatte die Gewerkschaft Verdi.

Verdi-Fachbereichsleiter Karl-Heinz Pliete wertete die Aktion als Erfolg. «Wir sind zufrieden», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. In Kiel und Lübeck hätten am Morgen keine Busse die Depots verlassen, in Flensburg seien nur die Busse von Subunternehmern losgefahren. Es habe unter den Beschäftigten der Frühschichten eine hohe Beteiligung an dem Protest gegeben.

Einzige Ausnahme unter den vier kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins war Neumünster. Dort war der Stadtverkehr nicht von der Aktion betroffen. Bei der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) blieben am Morgen alle 185 Busse stehen, wie eine Sprecherin sagte. Seit 9.00 Uhr fuhren die Busse wieder. Im Verlaufe des Vormittags normalisierte sich der Busverkehr.

Ein ähnliches Bild gab es in Lübeck. «Die Halle war voll und die Türen waren verschlossen», sagte eine Sprecherin des Stadtverkehrs Lübeck. Alle 200 Busse seien zunächst nicht losgefahren.

Die Gewerkschaft fordert für die bundesweit rund 87 000 Tarifbeschäftigten in 130 Verkehrsbetrieben unter anderem ein 13. Monatsgehalt, eine Erhöhung der Zulagen für belastende Dienste und Schichten sowie 30 Urlaubstage für alle als Standard.

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