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Wegen Coronavirus: Land will Unternehmen helfen

13.03.2020 - Darlehensprogramm für Unternehmen mit Liquiditätsengpass und Steuerstunden: Land und Förderbanken wollen der Wirtschaft angesichts der Ausbreitung des Coronavirus helfen.

  • Monika Heinold (Bündnis90/Die Grünen), Finanzministerin von Schleswig-Holstein, im Gespräch. Foto: Carsten Rehder/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Monika Heinold (Bündnis90/Die Grünen), Finanzministerin von Schleswig-Holstein, im Gespräch. Foto: Carsten Rehder/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die Landesregierung in Schleswig-Holstein den Unternehmen steuerliche Hilfen in Aussicht gestellt. «Es ist für die Landesregierung selbstverständlich, dass wir unsere Wirtschaft in dieser besonderen Situation schnell und unbürokratisch unterstützen», sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) am Freitag. Die Regierung werde Anfang kommender Woche einen Erlass veröffentlichen, der für betroffene Unternehmen die Möglichkeit von Steuerstundungen erleichtert. «Auf die Erhebung von Stundungszinsen kann in der Regel verzichtet werden.»

Außerdem legen Land und Förderbanken ein Stabilitätspaket auf. Eine Hotline soll Unternehmen den Zugang zu den Finanzierungsmitteln erleichtern. Im Mittelpunkt steht dabei ein Darlehensprogramm der Investitionsbank (IB.SH) für Firmen in Liquiditätsschwierigkeiten.

«Das Land übernimmt im Rahmen dieses Programms für die von der Investitionsbank zugesagten Darlehen Garantien und ermöglicht damit die Liquiditätsversorgung auch von bonitätsschwächeren Betrieben», sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP). Zudem werde der vom Land garantierte Rahmen von fünf auf zehn Millionen Euro verdoppelt.

«Damit haben wir einen satten Puffer geschaffen, um die Liquiditätsversorgung für kleine und mittlere Betriebe bis auf Weiteres abzusichern», sagte Buchholz. Eine ausreichende Eigenkapitalbasis der Unternehmen könne im Rahmen der Finanzierungsinitiative von Land und Förderbanken durch die Beisteuerung einer stillen Beteiligung sichergestellt werden.

«Viele schleswig-holsteinische Unternehmen stehen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen», sagte IB.SH-Vorstandschef Erk Westermann-Lammers. Zu den Auswirkungen der Krise zählten rückläufige Umsätze, beeinträchtigte Lieferketten und Personalengpässe. «Zur Stabilisierung der schleswig-holsteinischen Wirtschaft wollen wir gemeinsam mit den Hausbanken insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Krediten und zu Eigenkapital sicherstellen.»

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