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Weltwassertag: CO2-Fußabdruck von Leitungswasser besser

20.03.2020 - Trinkwasser ist nach Ansicht der Stadtwerke Kiel «einfachster Klimaschutz aus dem Hahn». «Wer Leitungswasser trinkt, reduziert unter anderem Müll in Form von Plastikflaschen sowie die Transportemissionen, um die Getränke in die Discounter und Supermärkte zu liefern», sagte Stadtwerke-Sprecher Sönke Schuster anlässlich des 28. internationalen Weltwassertag am Sonntag. Der Weltwassertag steht diesmal unter dem Motto «Wasser und Klimaschutz».

  • Am Wasserhahn wird ein Trinkglas mit Leitungswasser befüllt. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Am Wasserhahn wird ein Trinkglas mit Leitungswasser befüllt. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine aktuelle Studie der GUTcert GmbH (Berlin) vergleiche den CO2-Fußabdruck von Leitungswasser mit stillem Mineralwasser, sagte Schuster. Das Ergebnis sei beeindruckend: «Für den Lebenszyklus von stillem Mineralwasser sind gegenüber dem Trinkwasser aus der Leitung die 586-fachen Emissionen anzusetzen.»

In die Berechnung flossen laut Schuster die Prozessschritte der Rohstoffgewinnung, die Flaschenabfüllung, die Verpackung und die Distribution bis zum Einzelhandel sowie der Transport zum Kunden nach Hause. Der Gesamtemissionsfaktor von Mineralwasser liege dabei bei 202,74 Gramm CO2-Äquivalenten pro Liter. Für Leitungswasser entstünden lediglich Emissionen bei der Gewinnung, Aufbereitung und dem Transport und fielen mit 0,35 Gramm CO2-Äquivalenten pro Liter vergleichsweise sehr gering aus.

Zudem sei Leitungswasser erheblich günstiger. Die preiswertesten Mineralwasser kosten laut Schuster derzeit um die 13 Cent pro Liter. Für Kieler Leitungswasser zum Beispiel bezahlen Kunden weniger als 0,2 Cent je Liter. Damit sei Wasser aus dem Hahn 65-mal günstiger als das günstigste Mineralwasser aus dem Discounter, sagte Schuster.

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