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Winter in MV war zu warm: Nun wird's nass und windig

27.02.2019 - Offenbach (dpa/mv) - Der Winter im Nordosten ist mit durchschnittlich 3,5 Grad deutlich wärmer gewesen als die Winter der langjährigen Referenzperiode von 1961 bis 1990 (0,2 Grad). Dies teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach mit. Mecklenburg-Vorpommern lag damit auch über der bundesweiten Durchschnittstemperatur von 2,8 Grad. Damit gehört dieser Winter dem DWD zufolge zu den wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881.

  • Frühlingshaftes Wetter am Schweriner See. Foto: Jens Büttner © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frühlingshaftes Wetter am Schweriner See. Foto: Jens Büttner © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Knapp 154 Liter pro Quadratmeter Niederschlag maßen die Meteorologen für den Nordosten. Das liegt zwar über dem Referenzwert von 130 Litern, im bundesweiten Vergleich blieb es in MV damit aber trocken. Die Sonne schien mit 165 Sonnenstunden 21 Stunden mehr als in der Referenzperiode. Im Bundesdurchschnitt schien sie rund 200 Stunden.

Für die kommenden Tage erwartet der DWD ein Ende des schönen Wetters. Tiefdruckgebiete vom Atlantik steuerten auf Europa zu und sollen windiges und nasses Wetter bringen. Mit einem Wintereinbruch sei im Norden aber nicht zu rechnen.

Gut seien die Niederschläge für die Pflanzen, die wegen des milden Winters bereits einen Vorsprung hätten, sagte Meteorologe Simon Trippler. Allerdings seien auch im März Kälteeinbrüche möglich. «Den Winter jetzt also schon als erledigt zu betrachten, könnte sich als tückisch herausstellen», sagte Trippler.

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