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Nach Brand in Wohltorf: Vermisste Frau meldet sich

23.05.2019 - Ein Wohnhaus in Wohltorf ist bei einem Brand vollständig zerstört worden. Ursache war vermutlich eine Explosion. Eine als vermisst gemeldete Bewohnerin hat sich inzwischen gemeldet. Von einem weiteren Bewohner fehlt immer noch jede Spur.

  • Feuerwehrleute stehen vor den Trümmern eines Wohnhauses, das bei einem Brand zerstört wurde. Foto: Daniel Bockwoldt © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Feuerwehrleute stehen vor den Trümmern eines Wohnhauses, das bei einem Brand zerstört wurde. Foto: Daniel Bockwoldt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wohltorf (dpa/lno) - Nach dem verheerenden Brand in einem Wohnhaus in Wohltorf im Kreis Herzogtum Lauenburg hat sich die vermisste Frau bei der Polizei gemeldet. Sie sei bei Brandausbruch nicht im Haus gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Zum Aufenthaltsort des ebenfalls im Haus gemeldeten Mannes gab es nach Polizeiangaben keine neuen Erkenntnisse.

Die Suche nach dem Mann wurde am Donnerstagnachmittag zunächst eingestellt. Sie werde am Freitag fortgesetzt, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor hatte die Polizei den Brandort auch mit Leichenspürhunden abgesucht.

Das Einfamilienhaus in dem kleinen Ort war am Donnerstag durch ein Feuer völlig zerstört worden. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde das Feuer möglicherweise durch eine Explosion ausgelöst. Die Ermittlungen dazu dauern nach Angaben des Polizeisprechers noch an.

Gegen 4.20 Uhr am Morgen hatten Anrufer den Brand gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Haus bereits in hellen Flammen. Anwohner hätten von einem lauten Knall berichtet, sagte ein Polizeisprecher. Anschließend habe der Dachstuhl gebrannt, dann habe das Feuer auf das restliche Haus übergegriffen.

Am Brandort bot sich den Einsatzkräften ein Bild der Verwüstung. Steine, Bretter und Möbelstücke lagen auf dem Rasen, eine Hauswand war herausgerissen, und verkohlte Ziegel waren vom Dach gerutscht. Nach dem Ende der Löscharbeiten trugen Einsatzkräfte den Schutt ab. Feuerwehr, Rettungsdienst und Technisches Hilfswerk waren nach Angaben der Rettungsleitstelle mit bis zu 80 Einsatzkräften vor Ort.

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