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Zahl der Gepäckdiebstähle auf Bahnhöfen sinkt um ein Viertel

12.06.2019 - Hannover/Bremen (dpa/lni) - Mit dem Einsatz spezieller Fahnder hat die Bundespolizei die Zahl der Handgepäck- und Taschendiebstähle auf Bahnhöfen im Norden um knapp ein Viertel senken können. In Niedersachsen, Hamburg und Bremen ging die Zahl der Diebstähle im vergangenen Jahr um 22,6 Prozent zurück, wie die für die drei Bundesländer zuständige Bundespolizeidirektion Hannover am Mittwoch mitteilte. Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Hamburg betrug der Rückgang rund 24 Prozent.

  • Ein Mann zieht auf dem Weihnachtsmarkt einer Besucherin die Geldbörse aus der Handtasche (gestelltes Bild). Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mann zieht auf dem Weihnachtsmarkt einer Besucherin die Geldbörse aus der Handtasche (gestelltes Bild). Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein Grund für den Rückgang sei der Einsatz von Taschendiebstahlsfahndern gewesen, teilweise gemeinsam mit der Landespolizei. Die Fahnder kleiden sich wie gewöhnliche Reisende, haben aber einen Blick auf potenzielle Diebe und halten nach bereits bekannten Gepäckdieben Ausschau.

Fahndungserfolge hätten gezeigt, dass die Videotechnik auf Bahnhöfen und in Zügen ein wichtiger Faktor zur Identifizierung von Taschen- und Handgepäckdieben bleibt, erklärte die Bundespolizei. In den Hauptbahnhöfen Hamburg, Hannover und Bremen gibt es eine Videoüberwachung, mit der die Beamten hinter dem Bildschirm nach möglichen Dieben fahnden. Rund vier Fünftel der ermittelten Tatverdächtigen kommen demnach aus Algerien, Marokko und Polen.

Rückläufig war ebenfalls die Gewalt gegen Beamte der Bundespolizei. Die Zahl der Widerstandshandlungen sank um 8,8 Prozent auf 550. Die Videotechnik in den Hauptbahnhöfen und der Einsatz von Körperkameras durch die eingesetzten Beamten, die sogenannten Bodycams, habe dabei sicherlich einen positiven Einfluss gehabt, sagte der Präsident der Bundespolizeidirektion, Martin Kuhlmann.

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