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13 Opfer von Loverboys in Hessen zur Prostitution gezwungen

08.12.2019 - Wiesbaden (dpa/lhe)- 13 junge Frauen sind in Hessen in den Jahren 2016 bis 2018 von sogenannten Loverboys zur Prostitution gezwungen worden. Nach Auskunft von Innenminister Peter Beuth (CDU) waren die Opfer zwischen 18 und 23 Jahren alt und hatten neben der deutschen auch die rumänische, ungarische oder kroatische Staatsangehörigkeit. Weitere Auskünfte über die Fälle konnte das Innenministerium nicht machen. Die Loverboy-Masche werde in der polizeilichen Kriminalstatistik nicht extra erfasst.

  • Peter Beuth steht bei einem Pressetermin im Polizeipräsidium. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Peter Beuth steht bei einem Pressetermin im Polizeipräsidium. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei der Masche nehmen Täter beispielsweise auf dem Schulhof, vor Fast-Food-Restaurants oder über soziale Netzwerke Kontakt zu ihren späteren Opfern auf. Sie erschleichen sich das Vertrauen der Mädchen oder Frauen und trennen diese von ihrem sozialen Umfeld. Sobald sie die Opfer in eine emotionale Abhängigkeit getrieben und sozial isoliert haben, werden sie in die Prostitution gelockt und gefügig gemacht, wie das Innenministerium weiter mitteilte.

Bei der Frankfurter Beratungsstelle «Frauenrecht ist Menschenrecht» haben in diesem Jahr etwa zehn besorgte Eltern angerufen, weil sie fürchteten, dass ihre Töchter Opfer eines Loverboys wurden. Die Beratungsstelle plant nach Auskunft einer Mitarbeiterin, nächstes Jahr mehr Präventionsarbeit in Bezug auf Loverboys zu leisten.

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