Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

2,8 Millionen Schutzmasken für Hessen kommen in Frankfurt an

28.03.2020 - Rund 2,8 Millionen dringend benötigte Atemschutzmasken sind am Freitagnachmittag für Hessen am Frankfurter Flughafen angekommen. Das bestätigte das hessische Sozialministerium am Freitagabend. Zuvor hatten die Logistikdienstleister DB Schenker und Lufthansa Cargo eine entsprechende Lieferung mitgeteilt. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) nahmen demnach insgesamt rund 12,7 Tonnen medizinisches Material in Empfang.

  • In durchsichtigen Hüllen eingepackte Atemschutzmasken liegen auf einem Haufen. Foto: Christian Beutler/KEYSTONE/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    In durchsichtigen Hüllen eingepackte Atemschutzmasken liegen auf einem Haufen. Foto: Christian Beutler/KEYSTONE/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die rund 6000 Kartons waren mit einer Passagiermaschine aus Shanghai in Deutschland angekommen. Um alles zu verstauen, wurden Kartons auch auf die Sitzreihen in der Kabine sowie in die Staufächer über den Sitzen gepackt. Das Wirtschaftsministerium will die Güter nun weiterverteilen.

«Als wir erfahren haben, dass Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken, die wir bei B. Braun Melsungen bestellt hatten, in China nur darauf warten, nach Frankfurt geflogen zu werden, haben wir uns um einen zügigen Transport nach Hessen gekümmert», teilten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Gesundheitsminister Kai Klose laut der Mitteilung der Deutschen Bahn mit. In den Krankenhäusern werden laut Al-Wazir etwa Atemschutzmasken, Schutzkittel und Einmalhandschuhe dringend benötigt.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen stieg am Freitag im Vergleich zum Vortag um 222 Fälle auf 2392 (Stand 14.00 Uhr). Mehr als 500 Menschen liegen wegen der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 im Krankenhaus, wie das Sozialministerium mitteilte. 88 lagen auf Intensivstationen und wurden beatmet. 34 weitere brauchten zwar ein Intensivbett, mussten aber nicht beatmet werden. Nach Angaben des Ministeriums erhöhte sich die Zahl der Todesfälle, die auf den Erreger Sars-CoV-2 zurückgeführt werden, um einen Fall auf sieben.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren