Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Deutsches Filminstitut mit Filmpreis ausgezeichnet

18.10.2019 - Das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum wurde beim Hessischen Film- und Kinopreis für seine langjährige Arbeit geehrt. Einen Sonderpreis gab es für die Regisseurin Caroline Link. Bei der Verleihung wurde es auch politisch.

  • Eine Frau geht anlässlich der Verleihung des Hessischen Filmpreises über den roten Teppich. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau geht anlässlich der Verleihung des Hessischen Filmpreises über den roten Teppich. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Frankfurt/M. (dpa) - Das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum (DFF) ist als erste Institution bei der Verleihung des Hessischen Film- und Kinopreises mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet worden. Die langjährige Direktorin des DFF, Claudia Dillmann, nahm den Preis am Freitagabend gemeinsam mit ihrer Nachfolgerin Ellen Harrington und dem Vorstandsmitglied Nikolaus Hensel entgegen. Der Schauspieler Hanns Zischler würdigte das DFF, das in diesem Jahr 70-jähriges Jubiläum feiert. «Ich beglückwünsche das Institut, für seine Arbeit, uns die Filmgeschichte unermüdlich nahe zu bringen und am Leben zu halten», sagte er.

Den mit 7500 Euro dotierten Newcomer-Preis erhielt die Schauspielerin und Filmemacherin Maryam Zaree. Ihr Regiedebüt «Born in Evin» war in der Kategorie bester Dokumentarfilm nominiert, konnte sich aber nicht gegen «Why are we creative?» von Hermann Vaske durchsetzen. Der beste Spielfilm war nach Meinung der Jury «Bruder Schwester Herz» von Tom Sommerlatte. Emma Bading erhielt die Ehrung als «Beste Schauspielerin» für ihre Leistung im Fernsehfilm «Play». In der Kategorie «Bester Schauspieler» wurde Uwe Ochsenknecht für seine Rolle als reicher Nichtsnutz in der Fernseh-Miniserie «Labale & Erben» ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt des Abends standen vor allem die weiblichen Filmschaffenden. Die Moderatoren Katty Salié und Mitri Sirin erinnert gleich zu Beginn der Veranstaltung an die wichtigen Schauspielerinnen und Regisseurinnen, die die Filmgeschichte bisher prägten. Viele Laudatoren und Ausgezeichnete nutzten ihre Rede zudem, um sich gegen Rechts und für eine tolerante Gesellschaft auszusprechen.

Einen Sonderpreis vergab die Jury an die in Bad Nauheim geborene Regisseurin Caroline Link für ihre Verfilmung der Autobiografie «Der Junge muss an die frische Luft» von Hape Kerkeling. Der Hessische Film- und Kinopreis ist mit insgesamt 247 500 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zum 30. Mal vergeben.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren