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42-Jähriger soll Ehefrau mit Messer getötet haben

18.02.2020 - Bei einem offenbar eskalierten Ehestreit soll ein Mann in Bad Soden-Salmünster seine Partnerin umgebracht haben. Zunächst flieht er vom Tatort, stellt sich aber später der Polizei.

  • Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bad Soden-Salmünster (dpa/lhe) - Nach einem lautstarken Streit soll ein 42-jähriger Mann in Bad Soden-Salmünster seine Frau erstochen haben. Der Mann flüchtete nach der Tat am Dienstagmorgen zunächst. Etwas später stellte er sich im mehr als 60 Kilometer entfernten Aschaffenburg in Bayern auf einer Polizeiwache, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Bei der Fahndung nach dem 42-Jährigen war auch ein Hubschrauber im Einsatz gewesen.

Nachbarn hatten in Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis) kurz nach 5.00 Uhr Rettungskräfte alarmiert, nachdem es in der Wohnung der Familie zu einem lauten Streit gekommen war. Als die Helfer eintrafen, lag die 38-jährige Frau bereits leblos mit einer Stichverletzung in der Küche. Jede Hilfe sei für sie zu spät gekommen. Der Täter habe mindestens zweimal auf den Oberkörper eingestochen, wie Oberstaatsanwalt Dominik Mies in Hanau sagte. Die Ermittler fanden am Tatort ein Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge. Es soll bei der Attacke benutzt worden sein.

Der Festgenommene machte zur Tat keine Angaben. Am Mittwoch soll er einem Haftrichter vorgeführt werden. Es werde wegen eines Tötungsdelikts ermittelt, sagte Mies. Ob ihm Totschlag oder Mord vorgeworfen werden kann, müsse noch ermittelt werden. Zum Motiv der Tat sagte Mies: Es gebe Anhaltspunkte, dass sich die Frau von ihrem Partner trennen wollte. Der Mann habe dies möglicherweise nicht akzeptieren wollen und sei ausgerastet.

Die 13 und 15 Jahre alten Kinder des kroatischen Ehepaares, die den Streit der Eltern mitbekommen haben, werden den Angaben zufolge von einem Kriseninterventionsteam betreut.

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