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A49: Umweltschützer fordern Stopp, Wirtschaft Start

01.10.2020 - Umwelt- und Klimaschützer haben mit deutlicher Kritik auf den Beginn der Rodungsarbeiten für den Lückenschluss der Autobahn 49 in Mittelhessen reagiert. Es sei unvertretbar, in Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens alte Wälder zu zerstören, hieß es vom Aktionsbündnis «Keine A49». Verschiedene Umweltverbände und Initiativen forderten den sofortigen Stopp der am Donnerstag begonnenen Baumfällungen im Herrenwald bei Stadtallendorf.

  • "A49 - Verbrechen gegen Mensch und Natur" steht auf einem Schild an einer Barrikade im Dannenröder Forst. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    "A49 - Verbrechen gegen Mensch und Natur" steht auf einem Schild an einer Barrikade im Dannenröder Forst. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Um das Tempo der bereits laufenden Erderhitzung noch abkühlen zu können, müssen wir in Deutschland so schnell wie möglich in die Verkehrswende einsteigen, und nicht gesunde Mischwälder abholzen», teilte der Naturschutzbund BUND in Hessen mit.

Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) sprach sich dagegen für die Autobahn aus: «Die Bauarbeiten zum A49-Ausbau müssen starten. Das Projekt darf nicht zu einem Symbol des Stillstands werden», sagte HIHK-Präsident Eberhard Flammer. Die Wirtschaft und viele Menschen in der Region warteten seit 40 Jahren auf den Lückenschluss. Die Autobahn soll einmal Gießen und Kassel besser verbinden. Für die Trasse sollen mehrere Hektar Wald gefällt werden.

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