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Ärztekammer: Masern-Impfpflicht ja, Spritze in Apotheke nein

23.11.2019 - Bad Nauheim (dpa/lhe) - Der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Edgar Pinkowski, begrüßt die Masern-Impfpflicht, lehnt eine Impfung in Apotheken aber ab. «Ich halte eine bundesweite Masern-Impfpflicht für sinnvoll», sagte Pinkowski auf der Delegiertenversammlung in Bad Nauheim am Samstag. Die Freiheit des Individuums ende dort, wo die Freiheit respektive die Gesundheit anderer gefährdet werde.

  • Ein Kinderarzt impft ein Kind gegen Masern. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Kinderarzt impft ein Kind gegen Masern. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine Ausweitung des ärztlichen Impfrechts auf Pharmazeuten lehnt Pinkowski ab: «Es ist kein Zufall, dass nach bisherigem Recht das Arzneimittel "Impfstoff" nur von Ärzten verordnet und das Impfen selbst nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen darf.» Zwar komme es nur sehr selten zu Komplikationen, etwa einer allergischen Reaktion, dann aber könne der Arzt sofort Hilfe leisten.

Der Bundestag hatte am 14. November ein Gesetz für eine Impfpflicht beschlossen. Es soll zum 1. März 2020 in Kraft treten. Eltern müssen dann vor der Aufnahme in Kita oder Schule nachweisen, dass ihre Kinder geimpft sind. Bei Verstößen drohen bis zu 2500 Euro Bußgeld.

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