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Angriff auf Somalier nicht rassistisch motiviert

23.10.2019 - Bad Hersfeld (dpa/lhe) - Der Gaspistolen-Angriff eines Deutschen vor ein paar Tagen im osthessischen Bad Hersfeld hatte nach Angaben der Ermittler keinen rassistischen Hintergrund. «Die Tat war nicht politisch oder extremistisch motiviert. Es gab keinen konkreten Anlass, sondern geschah zufällig», sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Kassel am Mittwoch auf Anfrage. Zuvor hatte die «Hessische/Niedersächsische Allgemeine» darüber berichtet.

  • In Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    In Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 28-jährige Deutsche hatte am 4. Oktober am Bad Hersfelder Bahnhof aus nächster Nähe mit einer Gasdruckwaffe auf einen jungen Mann aus Somalia geschossen. Der 18-Jährige blieb aber unverletzt. Wegen des lauten Knalls flüchteten das Opfer und andere Anwesende teilweise über die Gleise des Bahnhofs. Zwei anwesende Polizeibeamte in zivil konnten den 28-Jährigen festnehmen.

Der Täter stand laut Polizei unter Kokain- und Alkohol-Einfluss. Er ist für die Beamten kein Unbekannter. Der Obdachlose war in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Körperverletzung und Drogenkonsum aufgefallen. Er muss sich nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten.

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