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Anklage: 400 000 Euro am Insolvenzverwalter vorbeigemogelt

07.08.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit dem Geständnis des Angeklagten hat am Mittwoch ein Prozess wegen Verstoßes gegen Bankrottbestimmungen vor dem Landgericht Frankfurt begonnen. Der 63 Jahre alte Personalberater ließ laut Staatsanwaltschaft mehr als 400 000 Euro an Einkünften an seinem Insolvenzverwalter vorbeifließen. Beantragt wurde eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

  • Frankfurt/Main: Das Landgericht und Amtsgericht. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frankfurt/Main: Das Landgericht und Amtsgericht. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Obwohl bereits seit 2011 das Insolvenzverfahren über sein privates Vermögen lief, hatte der Mann laut Anklage in der Personalberatung gut zu tun - aufgelistet werden 57 Einzelfälle, in denen der Unternehmer Rechnungen an Kunden geschrieben haben soll. Von den Gesamteinnahmen von 408 000 Euro erfuhr der Insolvenzverwalter nichts. Erst 2015 kamen die Unregelmäßigkeiten ans Tageslicht.

Der Mann sagte in seinem Geständnis, von dem Geld habe die Familie ihren Lebensunterhalt finanziert. Mittlerweile laufe die Firma auf den Namen seiner Frau und er selbst arbeite nur noch sehr selten für sie. Manchmal sei es auch zu «Missverständnissen» mit dem Insolvenzverwalter gekommen. Der Verteidiger beantragte ein Jahr zur Bewährung. Am Freitag will die Wirtschaftsstrafkammer ein Urteil verkünden.

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