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Anklage fordert viereinhalb Jahre Haft nach blutigem Streit

28.07.2020 - Haftstrafen von viereinhalb beziehungsweise vier Jahren hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag im Prozess um eine blutige Auseinandersetzung vor einer Frankfurter Diskothek gefordert. Die beiden 27 und 29 Jahre alten Angeklagten sollen allerdings lediglich wegen gefährlicher Körperverletzung und nicht wie ursprünglich angeklagt wegen versuchten Totschlags verurteilt werden, hieß es vor dem Landgericht Frankfurt. Die Schwurgerichtskammer will am Mittwoch (14.00 Uhr) das Urteil verkünden. AZ 3390 Js 216519/19

  • Eine Statue der Justitia hält die Waage. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält die Waage. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Vorfall hatte sich im April vergangenen Jahres vor dem Tanzlokal im Frankfurter Ostend ereignet. Nachdem die Männer über ein gemietetes Auto in Streit gerieten, wurde das Opfer zunächst geschlagen und getreten. Im Anschluss erhielt der am Boden liegende Mann schwere Verletzungen mit einer abgebrochenen Glasflasche. Im Krankenhaus konnte er jedoch gerettet werden. In dem seit Ende Mai laufenden Prozess legten die Angeklagten Geständnisse ab. Darüber hinaus wurden im Rahmen eines «Täter-Opfer-Ausgleichs» 18 000 Euro Schmerzensgeld an den Verletzten gezahlt. Dies führte zu den vergleichsweise milden Strafanträgen. Die Verteidiger beantragten Strafen von höchstens drei Jahren.

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