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Arbeitgeber: Chemie-Tarifforderungen nicht finanzierbar

01.10.2019 - Wiesbaden (dpa) - Ohne erkennbare Annäherung ist die erste regionale Verhandlungsrunde für die hessische Chemie-Industrie verlaufen. Die Arbeitgeber von HessenChemie lehnten die Forderung der IG BCE nach einem so genannten «Zukunftskonto» von jährlich 1000 Euro pro Mitarbeiter ab. Zusammen mit Lohnsteigerungen sowie einer arbeitgeberfinanzierten Pflegezusatzversicherung sei das nicht zu bezahlen, erklärte der Verband am Dienstag nach den Gesprächen in Wiesbaden.

  • Flaggen der IG BCE stehen bei einer Kundgebung. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Flaggen der IG BCE stehen bei einer Kundgebung. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Nach einem schwachen ersten Halbjahr rechnen wir in diesem Jahr in Hessen mit einem Rückgang der Produktion um vier Prozent und beim Umsatz um drei Prozent. Wenn die Branche schrumpft, können die Entgelte nicht steigen», erklärte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Matthias Bürck von der Merck AG. Er warnte davor, über eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung das Arbeitsvolumen zu reduzieren. «Flexibler zu arbeiten bedeutet nicht, weniger zu arbeiten.»

Die Arbeitgeber verweigerten sich trotz schwieriger Zeiten strategischen Ansätzen, kritisierte hingegen IG-BCE-Landesbezirksleiter Volker Weber. Das vorgeschlagene Zukunftskonto bringe zusammen mit einer Qualifizierungsoffensive die dringend benötigte Flexibilität und mache die Betriebe krisenfester. Die Verhandlungen werden am 21. und 22. Oktober auf Bundesebene fortgesetzt.

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